Der Gesang und das Gebet von Juden auf dem Tempelberg ist verboten und wird als Provokation angesehen. Heute kam es dort zu einem Streit zwischen Juden und Arabern, nachdem Juden zu singen begannen und Araber dies mit „Allah Akbar“-Rufen beantworteten.
Tempelberg
Auf dem Tempelberg ist es verboten, nicht-islamische Gebete zu sprechen. Eine deutsche Touristin fand einen besonderen Weg, dieses Verbot zu übergehen. Sie sprach das jüdische „Shma Israel“ (Höre Israel) in der Gebärdensprache.
Drei israelische Araber aus Um el Fahm planten einen Anschlag auf dem Tempelberg. Der guten Arbeit der Israelischen Sicherheitsdienste ist es zu verdanken, dass der Plan nicht ausgeführt werden konnte.
Zum ersten Mal seit zwei Jahren konnten heute Abgeordnete der Knesset den Tempelberg besuchen. Die arabischen Abgeordneten waren jedoch nicht bereit, an dem Test der Polizei teilzunehmen. Die Abgeordneten Jehuda Glick und Shuli Mualem ließen sich die Gelegenheit jedoch nicht entgehen.
In der kommenden Woche wird den Knesset-Abgeordneten zum ersten Mal seit zwei Jahren die Möglichkeit gegeben, den Tempelberg zu besuchen. Aber nur für einen Tag.
Als Protest gegen das seit bereits anderthalb Jahren bestehende Verbot für Abgeordnete der Knesset, den Tempelberg zu besuchen, hat der Abgeordnete der Likud-Partei Jehuda Glick sein Büro heute für einen Tag an das Löwentor am Eingang zum Tempelberg verlegt.
In der letzten Woche hat eine Rekordzahl an Israelis den Tempelberg besucht. Während einige Rabbiner weiter davor warnen, den Tempelberg zu besuchen, um das Allerheiligste nicht zu schänden, sind immer mehr Rabbiner anderer Meinung.
Palästinenserchef Mahmud Abbas hat sich gestern bei einem Treffen mit Vertretern aus Ostjerusalem bei den „Märtyrern Jerusalems“ für den Sieg auf dem Tempelberg bedankt.
Mehr als 1000 Juden haben am heutigen Tisha Be Av bereits den Tempelberg betreten, um der Zerstörung des Jüdischen Tempels vor fast 2000 Jahren zu gedenken.
Der Mufti von Jerusalem hat die Moslems heute aufgerufen, sich am Nachmittag zum Gebet in der Al Aqsa Moschee auf dem Tempelberg zu versammeln. Die Polizei warnt vor weiteren Unruhen.



