Seit dem ersten Widerhall des Gebots „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ begleitet der Begriff „andere Götter“ die Bibel wie ein kultureller Schatten.
Unsere neue Mai-Juni Ausgabe ist auf dem Weg zu Ihnen!
Es erwarten Sie wie immer spannende Einblicke, Hintergründe und aktuelle Themen aus erster Hand von unserem Team vor Ort in Jerusalem.
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Themen unter anderem:
1.
Israel am Scheideweg: Wenn das Thorastudium zum politischen Faustpfand wird
Unser Titelbild zeigt eine bewegende Szene zwischen einem ultraorthodoxen Sohn und seinem Vater an der Jerusalemer Klagemauer. Haim, der Sohn hat sich dazu entschlossen, in die Armee einzutreten und wird von seinem Vater unterstützt – eine ungewöhnliche Familiendynamik innerhalb einer äußerst abgesonderten religiösen Gesellschaftsschicht, die das Studium der Thora der Verteidigung des Landes vorzieht. Das Bild zeigt: Der unüberbrückbare Riss durch die israelische Gesellschaft, in der die einen dienen und die anderen nicht, kann geheilt werden. Es gibt Hoffnung, dass das Volk aufeinander zugeht und eines Tages gemeinsam an einem Strang zieht.
Zuvor aber scheint die Lage zunächst mit historischer Wucht zu eskalieren: Zum ersten Mal seit der Staatsgründung Israels droht ein amtierender Generalstabschef mit der Verhaftung ultraorthodoxer Jeschiwa-Studenten, die sich der Wehrpflicht entziehen. Eine Entscheidung, die die Regierung ins Wanken bringt.
2.
Bericht enthüllt: Opferzahlen aus Gaza voller Fehler und Manipulationen
Ein geradezu vernichtender Bericht der britischen Denkfabrik Henry Jackson Society (HJS) mit dem Titel „Hamas Casualty Reports are a Tangle of Technical Problems“ (Opferberichte der Hamas sind ein Gewirr technischer Probleme) hat offensichtliche Ungenauigkeiten und Manipulationen in den Opferzahlen aufgedeckt, die vom Gesundheitsministerium in Gaza veröffentlicht worden sind.
Die im April 2025 bereitgestellte Studie untersucht Daten aus dem Zeitraum von Oktober 2023 bis März 2025 und deckt eine beunruhigende Häufung von Fehlern, nicht überprüfbaren Daten und Verzerrungen auf, die darauf abzielen, die Zahl der zivilen Todesopfer zu überhöhen und Israel zu diffamieren.
3.
„Wir erlebten Gott in der Gefangenschaft“
Die israelischen Geiseln, die in Gaza in der Gewalt der Hamas waren, berichten von der Hoffnung, dass eine höhere Macht über sie wachte, während sie Hunger, Schläge, körperliche und seelische Folter, Verhöre, sexuelle Übergriffe und Demütigungen ertrugen. Eines konnten ihre Entführer ihnen nicht nehmen – ihren Glauben. Hört man den Freigelassenen zu, zeigt sich so etwas wie ein gemeinsamer Gottesfaden, der sich durch ihre Geschichten zieht. Beispielsweise die von Agam. Das Mädchen bat ihre Entführer um ein jüdisches Gebetbuch. Man lachte sie aus – aber dann geschah ein Wunder…
4.
Die Liebe zum Leben: Eine strategische Schwäche?
Für Islamisten im Nahen Osten gilt der hohe Wert, den Israel dem menschlichen Leben beimisst, als große Schwäche. Aus dem Munde von Protagonisten wie Hassan Nasrallah, Khaled Maschal, Yahya Sinwar oder Ali Khamenei klingt dies dann ideologisch überhöht so: „Die Israelis fürchten den Tod – wir Muslime begehren ihn. Deshalb werden wir sie besiegen.“ Das ist kein bloßes rhetorisches Kalkül – es ist ihr Weltbild.
Der Westen täte gut daran, ihnen zu glauben, was sie so offen aussprechen. Doch hier tut sich auch ein fundamentaler Widerspruch auf, den kaum jemand anspricht: Wenn der Tod so sehr verherrlicht wird – warum verstecken sich diese Anführer dann unter der Erde?
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Artikel
Das erste Gebot im Schöpfungsbericht lautet: „Seid fruchtbar und mehret euch“ (1. Mose 1,28). Im Sinne des Gesetzes ist die Fortpflanzung der Hauptzweck des Ehelebens.
Begriffe wie „Friedensabkommen“ oder „Normalisierung“ spiegeln eine westliche Denkweise wider, die aber den politischen und kulturellen Realitäten in einem arabisch geprägten Umfeld nicht entspricht.
Entdeckt Israel nach Jahrhunderten des christlichen Antisemitismus das Neue Testament wieder als ursprünglich jüdisches Buch?
Eine kurze Strecke vor dem Eingang zum turbulenten Jerusalemer Machane Jehuda Markt zweigt eine kleine Straße ab, die Bet-Yaakov-Straße.
Mitglieder Jakob – Teil 3 – „Aufbruch und Auszug“
Während Jakobs Leben weiterhin von Schwierigkeiten geprägt ist, wächst seine Familie.
Yad Vashem (יד ושם), zu Deutsch „Hand [Zeichen] und Name“, bedeutet sinngemäß „Denkmal und Name“ und ist die Bezeichnung der staatlichen israelischen „Behörde des Gedenkens an die Shoa und den Heldenmut“.
Mitglieder „Wir erlebten Gott in der Gefangenschaft“
Agam bat ihre Entführer um ein jüdisches Gebetbuch. Man lachte sie aus – aber dann geschah ein Wunder.
Israels Feinde verherrlichen den Tod und verachten das Leben – doch gerade darin zeigt sich ihre größte Schwäche.
Mitglieder Ein Schattenstaat im Könighaus David
Am Ende seines Lebens wurde König David Zeuge politischer Intrigen und wechselnder Loyalitäten seiner Söhne Absalom und Adonija sowie seines Hofes. Insbesondere in der zentralen Frage, wer nach David König von Israel werden sollte, herrschte Unklarheit.
Der politische Rechtsruck in westlichen Demokratien ist kein lokal begrenztes Phänomen. Er ist Ausdruck einer tiefen gesellschaftlichen, kulturellen und geistlichen Krise.
Zum Ende des 19. Jahrhunderts entstand im jüdischen Volk die zionistische Bewegung, die die Rückkehr des jüdischen Volkes in sein historisches Land und die Gründung eines jüdischen Staates in Eretz Israel anstrebte. Gleichzeitig entstanden Initiativen, um jüdische Siedlungsalternativen in anderen Teilen der Welt zu finden.
Mitglieder Kreuzzug der Christen im Dienst des Islam
Christlich-arabische Narrative und ihr Einsatz im Konflikt gegen Israels Wiedergeburt.
Mitglieder Wunder geschehen
Barak Nixon überlebte das Massaker auf der Nova-Party. Aus ihm wurde ein ultraorthodoxer Charedi. Wir hatten die Gelegenheit, mit Barak per Video-Chat zu reden, während er unterwegs war, um seine Geschichte mehr Menschen zu erzählen.
Mitglieder „Das müssen Engel sein“
BeLev Echad und ein Arzt in New York helfen Verwundeten.
Mitglieder Zwischen Raketenalarm und Routine
Ein persönlicher Blick auf das Leben in Israel nach dem 7. Oktober.
Die Eskalation kam nicht überraschend – aber ihre Wucht ist historisch. Zum ersten Mal seit der Staatsgründung Israels droht ein amtierender Generalstabschef mit der Verhaftung ultraorthodoxer Jeschiwa-Studenten, die sich der Wehrpflicht entziehen. Die Reaktion folgt prompt.
Mitglieder „Trump ist Israels größtes Geschenk“
Mike Evans im Interview mit Israel Heute.
Der 1999 verstorbene Sänger Meir Ariel war ein Protestsänger. Seine Lieder handelten oft von der Situation in Israel und sind auch heute noch aktuell. Meir schrieb den Song „Wir haben den Pharao überstanden, wir werden auch das hier überstehen“.
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