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MitgliederWenn das Thorastudium zum politischen Faustpfand wird

Die Eskalation kam nicht überraschend – aber ihre Wucht ist historisch. Zum ersten Mal seit der Staatsgründung Israels droht ein amtierender Generalstabschef mit der Verhaftung ultraorthodoxer Jeschiwa-Studenten, die sich der Wehrpflicht entziehen. Die Reaktion folgt prompt.

Jeschiwa
„Lieber sterben wir als Juden als als Zionisten zu leben“ steht auf einem Protestplakat, Jerusalem, Mai 2025. Foto: Chaim Goldberg/Flash90

Israel am Scheideweg.Führende Rabbiner rufen offen zum Ungehorsam auf, dazu, Einberufungsbefehle zu ignorieren oder gar zu zerreißen. Premierminister Netanjahu steht vor einem politischen Dilemma, das seine Regierungskoalition zu Fall bringen könnte. Gleichzeitig bereitet sich das Land auf eine neue Militäroffensive im Gazastreifen vor. Zehntausende Reservisten werden erneut eingezogen, viele von ihnen zum wiederholten Mal seit Beginn des Krieges. Die Spannungen in der israelischen Gesellschaft spitzen sich zu. Aber es gibt auch orthodoxe Soldaten wie Haim Treitel.

 

Auf der einen Seite stehen junge Männer und Frauen, die Familie, Beruf und Studium hintanstellen, um ihr Land zu verteidigen, oft unter schwersten Bedingungen und über Monate hinweg. Auf der anderen Seite entzieht sich eine wachsende Zahl ultraorthodoxer Männer dem Armeedienst, aus religiöser Überzeugung, mit Rückendeckung ihrer politischen und geistlichen Führer. Angesichts des andauernden Krieges stellt sich eine unbequeme Frage mit neuer Dringlichkeit: Wie lange kann ein Land im Ausnahmezustand eine so fundamentale Ungleichheit zwischen seinen Bürgern aufrechterhalten?

 

VERHAFTUNGSWELLE

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Patrick Callahan

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5 Kommentare zu “Wenn das Thorastudium zum politischen Faustpfand wird”

  1. J. Hofer sagt:

    Ähnlich wie im lslam. Die verlieren auch alles, wenn sie Christen werden. Sogar ihr Leben.

  2. Susanne Bohm sagt:

    Ich bin Mitglied und kann die Artikel seit Wochen nicht zu Ende lesen!!
    Warum?

    Shoshana

  3. Dov Eilon sagt:

    Ich kümmere mich darum.

  4. Jochen Rieger sagt:

    Interessant! Auch hier eine Polarisierung wie immer öfter in unserer Welt. Wo bleibt der Vorbild-Charakter Israels?
    Mögen diese Ausnahmen zunehmen!
    J. Rieger

  5. Pawel sagt:

    Shalom Israel!

    Das sind Jeschiwa Studenten
    – sie lehren satanische Ersatztheologie, im Kern „Talmud“.
    Das Wort Gottes, Tanach ist Nebensache für die.
    Sie erkennen 👑 Jesus nicht an,
    und sind zusätzlich nicht willens Torah-konform wehrfähigen Kinder Israels zu sein.

    Im Prinzip sind sie mehr Fluch als Segen:
    🔸️ destabiliseren die eigene Gesellschaft
    🔸️ stärken das Rückgrat der Feinde Israels
    🔸️ befolgen verstockt nicht die Gebote Hashems

    Leider ist das ggf. auch ein (Mit-)Vergehen von uns Evangelisten,
    besonders der messianischen Denomination,
    da sie auf diese eingehen sollten, doch evangelistisch relativ kraftlos.

    💠 Der oberste Gott Israels ging durch das Osttor
    (31°46’44.3″N 35°14’13.9″E) bereits ein,
    daher ist es derzeit auch verschlossen;
    die Feinde Israels im Jahre etwa 1500 haben es sogar bewirkt
    = HESEKIEL 44:2

    💠 Es war Hashem, der oberste König überhaupt, demütig auf einem Esel
    = SACHARJA 9:9

    💠 Hashem wird zwar gnädig sein,
    doch sie werden verblüfft auf den durchbohrten JHWH sehen
    = SACHARJA 12:10

    💠 Sein Volk ist nun mein Volk – seine Worte sind nun meine Worte:
    „Was nennst Du mich gut?, nur der „gute Hirte“ ist makelos-perfekt allein!“
    👑 HALLELUJAH! ❤️

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