„Im Moment befinden wir uns in einer der tiefsten Krisen, die wir je mit Frankreich hatten.“
Frankreich
Fast vier von fünf französischen Juden fühlen sich laut einer aktuellen Umfrage unsicher.
Nach Monaten diplomatischer Spannungen und wirtschaftlicher Blockaden tut Jerusalem nicht länger so, als sei Paris ein neutraler Partner.
Die beteiligten Gruppen standen in Verbindung mit einem Anwalt, der Bewohner des Gazastreifens in einem Antrag vertrat, der zu einem Haftbefehl gegen Netanjahu führte.
Daten des französischen Innenministeriums zeigen, dass Vorfälle gegen Juden den Großteil der rund 2.500 im letzten Jahr registrierten Straftaten gegen religiöse Gruppen ausmachten.
Rachel Touitou, die von einem französischen Richter wegen mutmaßlicher Beihilfe zum Völkermord vorgeladen wurde, weil sie gegen Hilfslieferungen nach Gaza protestierte, sagt, die Vorwürfe gegen sie und die Mitaktivistin Nili Kupfer-Naouri seien ein Testfall. Ziel sei es, später französische Staatsbürger strafrechtlich zu verfolgen, die in den israelischen Streitkräften gedient haben.
Ein Rückgang der Einwanderer aus Russland führte 2025 zu einem Rückgang der gesamten Alija um 34 %, während sich die Einwanderung aus westlichen Ländern – angeführt von Frankreich – mehr als verdoppelte.
Durch das Eingreifen des französisch-jüdischen Abgeordneten Meyer Habib konnte das Problem gelöst werden.
Der französische Präsident hatte die Freilassung „aller Geiseln“ gefordert – „auf beiden Seiten“.
„Ein solcher Schritt belohnt Terror und birgt die Gefahr, dass ein weiterer Stellvertreter des Iran entsteht, so wie es Gaza geworden ist“, erklärte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.



