Diplomatische Zurückhaltung schränkt Israels Handlungsfreiheit ein, noch bevor seine Feinde entwaffnet worden sind.
Hisbollah
Das Kernproblem? Der Abbau von Waffen und militärischer Infrastruktur reicht nicht aus, wenn gleichzeitig den zivilen Strukturen der Hisbollah die Rückkehr in das Gebiet gestattet wird.
Fast acht Jahrzehnte nach seiner Gründung ist der jüdische Staat nach wie vor von Kräften umzingelt, die seine Vernichtung anstreben.
Irans Oberster Führer erklärt, es werde keine Einigung mit Washington geben, solange Teherans Stellvertreter im Libanon nicht vor Israel geschützt wird.
Der US-Präsident versprach, die Bemühungen des Libanon zur Wiederherstellung der Stabilität zu unterstützen, und äußerte die Hoffnung, dass das Land schließlich den Abraham-Abkommen beitreten werde.
In einer eigenen Variante des palästinensischen „Pay-for-Slay“-Systems hat die Terrororganisation staatliche Institutionen genutzt, um öffentliche Gelder umzuleiten.
Ehemalige stellvertretende Nationale Sicherheitsberaterin Orna Mizrahi: Heute erhält ein Soldat der libanesischen Armee nur ein Viertel des Gehalts eines Hisbollah-Terroristen.
Israel kann die Bedrohung im Norden klar definieren. Damaskus hingegen ist weiterhin zu zersplittert, zu instabil und zu ungewiss für ein echtes Abkommen.
Die Äußerungen des Verteidigungsministers erfolgten wenige Stunden, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, er gehe davon aus, dass sich Jerusalem aus dem Land zurückziehen werde.
Der Militärchef erklärte, die israelischen Streitkräfte würden im Falle eines Verstoßes gegen den Waffenstillstand umgehend handeln, und forderte die libanesische Armee auf, den iranischen Stellvertreter zu entwaffnen.



