Ein wegweisendes Abkommen ermöglicht es der israelischen Armee gegen die Hisbollah vorzugehen, doch die Leistungsfähigkeit der libanesischen Armee ist fraglich.
Hisbollah
Die größte Gefahr ist nicht einfach, dass das Abkommen scheitern wird. Die eigentliche Gefahr ist, dass es der Hisbollah Zeit gibt, sich neu zu organisieren und ihre Infrastruktur wieder aufzubauen.
Das in Washington geschlossene Abkommen bietet einen diplomatischen Fahrplan zur Beendigung des Konflikts. Doch die Ablehnung durch die Hisbollah und das fragile politische Gleichgewicht im Libanon drohen seine Umsetzung bereits vor ihrem Beginn scheitern zu lassen.
Der israelische Regierungschef warnte, das Israel-Libanon-Abkommen werde von Teheran und seinen Stellvertretern „nicht unbedingt widerspruchslos hingenommen“.
Die Sanktionen richten sich gegen mit der Hisbollah verbundene Institutionen, die nach Angaben des US-Finanzministeriums „die regionale Stabilität, die internationale Sicherheit, gemeinsame Interessen und den Welthandel bedrohen“.
Der israelische Verteidigungsminister warnte, der Iran könnte den jüdischen Staat angreifen, um seinen libanesischen Stellvertreter zu verteidigen.
In der aktuellen Folge unserer Videopodcastserie sprechen Aviel Schneider und Dov Eilon über das historische Abkommen zwischen Israel und dem Libanon, die Rolle der USA, die Zukunft der Hisbollah und die Frage, ob das Abkommen Frieden bringt oder neue Gefahren schafft.
Israels Zerstörung eines von Iran errichteten Tunnelkomplexes im Südlibanon signalisiert eine neue Phase: nicht mehr die Eindämmung der Hisbollah, sondern den Versuch, ihre Bedrohung an der Grenze im Rahmen eines von den USA vermittelten Rahmenabkommens zu beseitigen.
Capt. David Hazutt wurde bei einem Gefecht mit einem Hisbollah-Terroristen getötet. Der Vorfall zeigt, dass die Kämpfe trotz der jüngsten Vereinbarungen mit dem Libanon weitergehen.
Rahmenabkommen mit dem Libanon: Diplomatischer Erfolg mit großem sicherheitspolitischem Fragezeichen
Israel Heute Korrespondent Itamar Eichner analysiert, warum das neue Rahmenabkommen zwischen Israel und dem Libanon ein diplomatischer Erfolg, aber noch kein sicherheitspolitischer Durchbruch ist.



