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Mitglieder„Dies ist, was Hisbollah-Terroristen sagen“

Der libanesische Journalist Rami Naim veröffentlichte ein erschütterndes Interview mit einem Hisbollah-Terroristen, der nach eigenen Angaben im Krieg alles verloren hat – sogar seine Kinder – und nur noch sagt: „Wir warten auf den Tod.“

Blick auf die Zerstörung nach einem israelischen Luftangriff im südlibanesischen Dorf Maashouk, 20. Mai 2026. Während die Hisbollah weiterkämpft, mehren sich im Libanon Stimmen, die von einem verlorenen Krieg sprechen. Foto: EPA/WAEL HAMZEH

Die libanesische Zeitung Nidaa Al-Watan, deren Name „Ruf der Nation“ bedeutet, gehört zu den schärfsten anti-Hisbollah- und anti-iranischen Medienplattformen im Libanon. Sie vertritt eine souveränistische, pro-westliche Linie und greift den Einfluss Irans sowie die Rolle der Hisbollah seit Jahren offen an. Rami Naim selbst gilt als einer der lautesten publizistischen Gegner der Hisbollah im Land und sorgt mit seinen direkten Angriffen regelmäßig für politische Erschütterungen in Beirut. Gerade deshalb ist dieses Interview so bemerkenswert. Denn es zeigt, dass die Kritik an der Hisbollah längst nicht mehr nur aus Israel oder dem Westen kommt, sondern zunehmend aus dem Inneren des Libanon selbst. Der geflohene Hisbollah-Kämpfer schildert gegenüber Naim ein düsteres Bild völliger Verzweiflung: Terroristen, die sich in Wäldern verstecken, ohne Telefone unter Bäumen schlafen, denen Essen aus fahrenden Autos zugeworfen wird und die nur noch auf ihren Tod warten. Für viele Libanesen ist genau dieses Bild inzwischen zum Symbol für den moralischen und militärischen Zerfall der Hisbollah geworden.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “„Dies ist, was Hisbollah-Terroristen sagen“”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Allen ehemaligen Hisbollah-Kämpfern, die ihre Waffen endgültig ablegen, wird ein Ausweg erwachsen, wie sie anschließend leben können ohne mit dem Tod bedroht zu werden. Man wird die Widerstandsideologie als das erkennen, was sie ist: Die Lehre des Dajjal und man wird diesen Unsinn vom glorreichen Widerstandskampf ganz vergessen. Im Libanon wird man Israel als Befreier ansehen, weil die Kriege dann aufhören und auch die Spaltung der Gesellschaft wieder überwunden wird. Die Hisbollah war das Grundübel im Libanon und sie hat keine Kriege verhindert oder jemanden gegen Angreifer verteidigt, sondern sie war immer der Auslöser aller Kämpfe. Das werden auch die Schiiten im Libanon einsehen und sich von dieser Gruppe ganz abwenden.

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