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MitgliederWahlen 2026: Netanjahu setzt alles auf eine Karte – doch diesmal gelten neue politische Spielregeln

Israel-Heute-Korrespondent Itamar Eichner über die neue politische Ausgangslage vor der Knessetwahl.

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Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf der Negev-Konferenz in Dimona, 17. Juli 2026. Wenige Monate vor der Knessetwahl laufen die Vorbereitungen auf einen der spannendsten Wahlkämpfe der vergangenen Jahrzehnte. Foto: Tsafrir Abayov/Flash90

Israel tritt offiziell in den Wahlkampf ein. Nach monatelangen Spekulationen, Versuchen, die Wahlen vorzuziehen, und wiederholten Koalitionskrisen steht nun fest: Die Wahl zur Knesset findet zum gesetzlich vorgesehenen Termin am 27. Oktober 2026 statt.

Allein die Tatsache, dass die Wahl planmäßig stattfindet, ist ein historisches Ereignis. Es handelt sich um die erste Knessetwahl seit 38 Jahren, die zum gesetzlich festgelegten Zeitpunkt abgehalten wird, und um die erste Regierung seit 53 Jahren, die ihre volle Amtszeit beendet. In der israelischen Politik, in der Regierungen immer wieder vorzeitig zerbrachen, ist dies ein bemerkenswerter Präzedenzfall.

Siehe: Endlich wieder Wahlen

Hinter dieser historischen Besonderheit verbirgt sich jedoch ein Wahlkampf, der zu den dramatischsten gehören könnte, die Israel je erlebt hat.

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