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MitgliederIrans Ayatollahs fordern die Tötung von Trump und Netanjahu

Teherans angebliche „Moderate“ mögen am Verhandlungstisch sitzen, doch Irans herrschende Geistlichkeit macht unmissverständlich klar, wer weiterhin die Agenda bestimmt: kein Verzicht auf das Atomprogramm, kein Rückzug aus der Straße von Hormus und kein Frieden ohne Rache.

Iran
Iranische Armeeangehörige vor einem Plakat des iranischen Obersten Führers Ayatollah Mojtaba Khamenei bei einer Kundgebung in Teheran, Iran, am 29. April 2026. Foto: EPA/ABEDIN TAHERKENAREH

Irans oberste religiöse Führung hat ihre Konfrontation mit den Vereinigten Staaten und Israel verschärft, indem sie zur Tötung von Präsident Donald Trump und des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu aufrief – obwohl die diplomatischen Kanäle zwischen Washington und Teheran offiziell weiterhin offen sind.

Die Erklärung, die von Mitgliedern der Expertenversammlung (Assembly of Experts) veröffentlicht wurde, bezeichnete beide Staatsführer als des Todes würdig und stellte ihre Ermordung als religiöse Pflicht dar. Die Wortwahl war sorgfältig gewählt: kein formeller Fatwa, aber unmissverständlich geistlich, ideologisch und in ihrer Absicht operativ.

Für jeden, der etwas anderes vermutet hatte, machte die Botschaft deutlich, dass Iran ungeachtet des Ausgangs der laufenden Verhandlungen keineswegs beabsichtigt, seine langfristige Agenda zu ändern.

Nach der Erklärung der Mullahs dürfe die Tötung von Trump und Netanjahu „unter keinen Umständen vernachlässigt werden“. Die Geistlichen bezeichneten beide Männer als Feinde des Islam und verbanden ihren Ruf nach Vergeltung mit dem Tod von Ali Khamenei, Irans ehemaligem Obersten Führer, der am ersten...

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Irans Ayatollahs fordern die Tötung von Trump und Netanjahu”

  1. Uwe Janke sagt:

    Dem obigen Text ist nichts hinzuzufügen.
    Wer vom Iran etwas anderes erwartet hat, ist nicht nur naiv.
    Hier in DE begreift man nicht, die tiefgründige Boshaftigkeit dieser Extremen.
    Wir werden hier in Europa das noch zu spüren bekommen: nicht jeder „Gast“ ist uns wohlgesonnen.

  2. Francis Mo sagt:

    Trump grösste Fehler ist gewesen sein naive glauben, dass mit der Iran verhandeln werden kann.
    Den Westen wird das teuer zu stehen kommen.

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