Der Iran versucht, innerhalb Israels das zu tun, was Israel seit langem innerhalb des Irans bewerkstelligt: Schwachstellen aufspüren, Informanten rekrutieren und Risse in der Gesellschaft des Feindes in Geheimdienstressourcen verwandeln.
Iran
Ein Hauptverdächtiger des von Iranern betriebenen Netzwerks wurde kürzlich in der Türkei festgenommen.
Der einzige US-Delegierte, der bei der Rede von Masoud Pezeshkian vor der UN-Generalversammlung anwesend war, verließ den Saal, nachdem der iranische Präsident behauptet hatte, die Iraner seien „Opfer des Terrorismus“.
Der Angriff auf die saudische East-West-Pipeline ist weit mehr als ein weiterer Schlag gegen die Energieinfrastruktur des Königreichs. Getroffen wurde ausgerechnet jene strategische Lebensader, die Saudi-Arabien geschaffen hat, um im Ernstfall die Straße von Hormus umgehen zu können.
Mohammed bin Salman glaubte, er könne sich aus dem eskalierenden Krieg in der Region heraushalten. Nun drängt die Bedrohung durch die Houthis Riad wieder in Richtung Israel.
Vertreter aus 24 Ländern diskutierten in Washington über Iran, Gaza und die Zukunft der Region. Hinter verschlossenen Türen wurde auch deutliche Kritik an der israelischen Regierung laut.
Beobachter wägen ab, ob die Finanzblockade die Wahrscheinlichkeit eines iranischen Angriffs erhöht.
Für Außenstehende ist schwer nachvollziehbar, dass Menschen lieber einen Krieg wollen, in dem sie sterben könnten, als weiter unter einem Regime zu leben, das ihnen das Leben zur Hölle macht.
US-Streitkräfte attackieren militärische Infrastruktur – Teheran antwortet mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Ziele in der Region.
Die Sprache der iranischen Machthaber offenbart ein Regime, das sich nicht darauf vorbereitet, die Ursachen der Unruhen zu beseitigen, sondern den Moment zu überstehen, in dem die iranische Gesellschaft erneut aufbegehrt.



