Während das Pentagon seine Munitionsbestände in alarmierendem Tempo leert und Waffen, Schiffe sowie Luftabwehrsysteme aus Europa und Asien abzieht, beobachten Russland, China und Nordkorea genau, wo neue Lücken entstehen. Gleichzeitig wächst in Washington der Zweifel, ob Luftangriffe den Iran überhaupt zur Aufgabe zwingen können. Sollte Trump deshalb zu einem politischen Ausweg oder zu Zugeständnissen gegenüber Teheran gezwungen sein, wäre nicht nur Amerikas globale Abschreckung beschädigt. Auch Israel könnte schnell zum Sündenbock werden, mit dem Vorwurf, Netanjahu habe die Vereinigten Staaten in einen Krieg gezogen, der Washington strategisch geschwächt hat.
Warum der Munitionsverbrauch der USA weit über den Nahen Osten hinaus Folgen haben könnte
Die Folgen des Krieges gegen den Iran beschäftigen das Pentagon offenbar weit stärker, als Washington öffentlich zugeben möchte. Nach einem Bericht der Washington Post hat Vizeverteidigungsminister Steve Feinberg die amerikanische Rüstungsindustrie angewiesen, innerhalb von nur 21 Tagen Pläne vorzulegen, wie die Produktion kritischer Waffensysteme massiv beschleunigt und Entwicklungszeiten drastisch verkürzt werden können. „Entwicklungszyklen, die Jahre dauern, sind nicht akzeptabel“, schrieb...
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