(JNS) In der vergangenen Woche stand im Iran der Trauerzug für den ehemaligen Obersten Führer der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Ali Khamenei, im Mittelpunkt. Das Regime erlaubte mehreren Hundert Journalisten, über das Ereignis zu berichten. Diese wurden umgehend zu Werkzeugen des Regimes gemacht und sorgten dafür, dass selbst renommierte westliche Nachrichtenorganisationen dessen Propaganda verbreiteten.
Nachrichtenkonsumenten haben Anspruch auf Ehrlichkeit seitens der Medien – gerade dann, wenn sie über Regime wie die Islamische Republik berichten. Der Mangel an Transparenz war bemerkenswert, denn die Berichterstattung der Presse entsprach nicht den iranischen Beiträgen in den sozialen Medien, die zeigten, wie wenige Menschen zwischen dem 5. und 9. Juli um Khamenei trauerten.
Der Iran-Experte Beni Sabti vom Institute for National Strategic Studies (INSS) sagte gegenüber CAMERA, der Trauerzug sei für das neue Regime unter Khameneis Sohn Mojtaba eine Gelegenheit gewesen, Stärke zu demonstrieren.
Mojtaba Khamenei ist bislang nur in Form eines Pappaufstellers als Ajatollah erschienen, nachdem Berichte aufgekommen waren, wonach er bei demselben Angriff verletzt worden sei, bei dem sein...
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