Das Komitee zum Schutz von Journalisten hat zwischen dem 29. März und dem 7. Mai sechs Namen von der Liste gestrichen. Bei allen sechs handelte es sich tatsächlich um „Terroristen“.
Voreingenommenheit der Medien
Die Veröffentlichung absurder Ritualmordlegenden und Verschwörungstheorien durch die „New York Times“ erfordert mehr als nur höfliche Proteste.
Am 11. Mai veröffentlichte die Times einen Artikel des Gastkommentators Nicholas Kristof, der Palästinenser zitierte, die Israel „weitverbreitete israelische sexuelle Gewalt gegen Männer, Frauen und sogar Kinder“ vorwerfen.
Sie hat den Vorwurf des „Völkermords“ gegen Israel – eine neue Variante der alten mittelalterlichen Blutlüge und eine Form der Holocaust-Umkehrung – faktisch als Tatsache dargestellt.
Statt über die eigentlichen Ursachen von zivilen Opfern und Vertreibungen zu berichten, greifen Nachrichtenmedien bereitwillig Vorschläge auf, die darauf abzielen, defensive Waffenlieferungen an Israel einzuschränken.
Nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober filmte ein BBC-Team das zerstörte Haus einer israelischen Familie – ohne deren Zustimmung. Nun zahlt der britische Sender Entschädigung. Der Fall steht exemplarisch für ein tiefer liegendes Problem internationaler Berichterstattung über Israel.
Und die Medien berichten natürlich falsch darüber. Selbstverständlich.
Mitarbeiter enthüllen systematische Voreingenommenheit, Abhängigkeit von der Hamas und Sanktionen gegen diejenigen, die es wagten, die verzerrte Berichterstattung zu kritisieren.
Der Fall eines ZDF-Partners in Gaza zeigt einmal mehr, wie schwer sich deutsche Medien mit der Realität des Nahen Ostens tun.
Die Hamas kontrolliert, wer im Gazastreifen als Journalist anerkannt wird.



