Ankara agiert in der Außenpolitik weiterhin pragmatisch und unterscheidet sich grundlegend vom revolutionären, ideologischen und religiösen Regime in Teheran.
Türkei
Während Ankara seine anti-zionistische Rhetorik verschärft, reagiert Jerusalem mit einer scharfen diplomatischen Zurückweisung – und einem historischen Schritt zur Anerkennung des Völkermords an den Armeniern.
Das israelische Militär gibt an, dass in der Türkei ansässige Hamas-Aktivisten Attentäter rekrutiert, Waffen transportiert und Geld nach Judäa und Samaria geschleust haben – was erneut Fragen aufwirft, warum Washington Ankara weiterhin als zuverlässigen Partner im Nahen Osten betrachtet.
Warum wird Israel ständig zur Bedrohung der Menschheit erklärt?
Damit entsteht im Grunde ein Bündnis sunnitischer Muslime mit einer Gesamtbevölkerung von 500 Millionen Menschen.
Seine Muslimbruderschaft-Ideologie hegt tiefe Feindschaft gegenüber dem jüdisch-christlichen Westen. Israel ist sein erstes Ziel – aber nicht sein letztes.
In der aktuellen Folge unserer Videopodcastserie sprechen Aviel Schneider und Dov Eilon über die zunehmende Rolle beider Staaten im Nahen Osten und analysieren, welche konkreten Folgen diese Entwicklung für Israel hat.
Ankaras Balanceakt wird schwieriger, da wirtschaftlicher Druck, Instabilität an den Grenzen und strategische Spannungen seine Position im Nahen Osten verändern.
Die Türkei bleibt eine bedeutende Regionalmacht mit erheblichem militärischem, wirtschaftlichem und diplomatischem Einfluss.
Islamistische Gruppen forderten ihre Inhaftierung.



