Die bewegende Geschichte einer Holocaust-Überlebenden inspiriert zu einem Dankesbrief.
Holocaust
Die großen Verzeichnungen – Tätersprache, Mythen, Feigenblätter.
Zum Holocaust-Gedenktag kommt das öffentliche Leben im ganzen Land zum Erliegen – während die Zahl der Überlebenden weiter sinkt.
Israel zählt im Jahr 2026 noch rund 111.000 Holocaust-Überlebende – eine Zahl, die Jahr für Jahr weiter sinkt. Hinter den nüchternen Statistiken steht eine Generation, die zunehmend verschwindet – und mit ihr die letzten direkten Zeugnisse der Shoah.
Bericht der Universität Tel Aviv zum Gedenktag an den Holocaust zeigt steigende Gewalt gegen Juden – auch in Deutschland keine Entspannung.
Die Überlebenden warnen, dass der weltweit zunehmende Antisemitismus an Lehren erinnert, die die Welt noch immer nur schwer begreifen kann.
Erinnerung als Verantwortung: Was dieser Tag heute bedeutet.
„Es gibt viel Unwissenheit, aber Menschen, die meine Geschichte aus erster Hand hören, sagen mir, dass sie ihre Sichtweise verändert“, erklärte Luis Har, 72.
Der Internationale Holocaust-Gedenktag kann nicht unproblematisch so begangen werden, wie er gedacht ist: als Erinnerung an den nationalsozialistischen Mord an sechs Millionen Juden – einzig und allein, weil sie Juden waren.
Die Geschichte einer Holocaust-Überlebenden erinnert uns daran, dass es Zeit ist, den Juden Segen zu wünschen.



