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MitgliederDas strategische Zeitfenster nach Assad schließt sich

Wenn Israel, die Vereinigten Staaten und pragmatische arabische Partner jetzt nicht handeln, könnte die Türkei die Zukunft Syriens dominieren.

Syrien
Der syrische Präsident Ahmed al-Sharaa besucht den Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York City am 24. September 2025. Foto: Liri Agami/Flash90.

(JNS) Der Zusammenbruch des Regimes des syrischen Diktators Baschar al-Assad Ende 2024 eröffnete Israel eine der bedeutendsten strategischen Chancen seit Jahrzehnten. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) sicherten Schlüsselpositionen im Süden Syriens, drängten unmittelbare Bedrohungen von den Golanhöhen zurück, verhinderten, dass feindliche Kräfte das entstandene Machtvakuum füllten, und handelten zum Schutz der drusischen Bevölkerung Syriens.

Dies waren notwendige, gerechtfertigte und militärisch beeindruckende Erfolge. Doch militärischer Erfolg, so bedeutend er auch sein mag, ist noch keine Strategie. Israel kann es sich nicht leisten, den militärischen Feldzug in Syrien zu gewinnen und zugleich den strategischen Wettbewerb um Syriens Zukunft zu verlieren. Dieser Wettbewerb hat bereits begonnen.

Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass sich das strategische Umfeld schneller verändert, als viele erwartet hatten.

Der bewaffnete Zusammenstoß bei Beit Jinn und die jüngste Konfrontation in Abdin sowie weitere Vorfälle zwischen israelischen Streitkräften und lokalen Gemeinschaften weisen auf einen wachsenden Widerstand gegen Israels Präsenz im Süden Syriens hin. Gleichzeitig haben Syriens Präsident Ahmed al-Sharaa und hochrangige syrische Regierungsvertreter diese Präsenz...

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Patrick Callahan

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