Mit Beginn des Irankrieges, der in Amerika Operation „Epic Fury“ (Epische Wut) genannt wird, ging es nicht nur um die Verteidigung Israels. Es ging darum, einen regionalen Zusammenbruch der Abschreckung umzukehren, der Amerikas Verbündete am Golf davon überzeugt hatte, dass sie nicht mehr darauf vertrauen konnten, dass Washington den Iran in Schach halten würde.
Naher Osten
Das Machtgleichgewicht im Nahen Osten
Bethlehem leert sich, während Irans Untergrundkirchen wachsen. Dies sind zwei parallele Reaktionen auf Staaten, die Identität aufzwingen, statt Freiheit zu schützen.
Warum gute Absichten allein keine Sicherheit schaffen – Europas Umgang mit dem Nahen Osten.
Netanjahu mag polarisieren, aber er gewinnt weiterhin Wahlen. Wenn die arabischen Staaten nicht mit ihm verhandeln wollen, sind sie dann wirklich bereit für eine Normalisierung?
Mit einer Verzehnfachung der Zahl der Muslime in weniger als einem halben Jahrhundert befindet sich sogar die USA auf einem gefährlichen Weg.
Zwischen Euphrat und Mittelmeer wird ein Schatten immer größer, er wird geworfen von Geschichte, Glauben und geostrategischen Interessen.
Eine neue US-israelische Strategie formt den Nahen Osten um – und Ägypten übernimmt dabei eine führende Rolle.
In nur vier Tagen haben Israels Maßnahmen bereits den Einfluss des Iran erheblich geschwächt und seine Gegner ermutigt.
Israel kann und sollte beginnen, nicht nur als Staat zu handeln, der sein Überleben verteidigt, sondern als proaktive Regionalmacht, die die Zukunft des Nahen Ostens gestaltet.
Die Weichen sind gestellt, damit Israel endlich zu einem wichtigen Akteur in der Region wird



