Nach dem vereitelten Angriff auf FlyDubai-Flug FZ1073 suchen die Ermittler nach möglichen Hintermännern und Verbindungen des omanischen Co-Piloten.
Naher Osten
Wer gab dem Terror-Piloten den Auftrag?
Passagiere an Bord eines Flydubai-Fluges wehrten sich, bevor ein anderer Pilot die Kontrolle über das im Sturzflug befindliche Flugzeug übernahm und es sicher landete.
„Die VAE und die Fluggesellschaft verdienen es, dass wir Spekulationen beiseitelassen und ihnen die Möglichkeit geben, gründlich zu untersuchen, was tatsächlich geschehen ist“, schrieb ein ehemaliger israelischer Botschafter in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Eine Flydubai-Maschine auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv verlor innerhalb weniger Sekunden mehr als 14.000 Fuß an Höhe und sendete einen Entführungscode. Israelische Sicherheitsbehörden prüfen den Verdacht, dass der omanische Co-Pilot versucht haben könnte, das Flugzeug zum Absturz zu bringen.
Im Mai teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten mit, dass er den Golfstaat heimlich besucht habe.
Vertreter aus 24 Ländern diskutierten in Washington über Iran, Gaza und die Zukunft der Region. Hinter verschlossenen Türen wurde auch deutliche Kritik an der israelischen Regierung laut.
Etwas verschiebt sich in der arabischen Welt, noch leise, noch keineswegs mehrheitsfähig, aber inzwischen unüberhörbar.
Israel muss darauf hinwirken, weitere Länder davon zu überzeugen, die Republik am Horn von Afrika anzuerkennen.
Fast acht Jahrzehnte nach seiner Gründung ist der jüdische Staat nach wie vor von Kräften umzingelt, die seine Vernichtung anstreben.
Wer den Nahen Osten verstehen will, darf nicht nur die israelische oder westliche Perspektive kennen. Ebenso wichtig ist es, aufmerksam zuzuhören, wie die arabische Welt die Entwicklungen interpretiert.



