Etwas verschiebt sich in der arabischen Welt, noch leise, noch keineswegs mehrheitsfähig, aber inzwischen unüberhörbar.
Naher Osten
Israel muss darauf hinwirken, weitere Länder davon zu überzeugen, die Republik am Horn von Afrika anzuerkennen.
Fast acht Jahrzehnte nach seiner Gründung ist der jüdische Staat nach wie vor von Kräften umzingelt, die seine Vernichtung anstreben.
Wer den Nahen Osten verstehen will, darf nicht nur die israelische oder westliche Perspektive kennen. Ebenso wichtig ist es, aufmerksam zuzuhören, wie die arabische Welt die Entwicklungen interpretiert.
Abgeordnete, Diplomaten, Militärs und christliche Unterstützer kamen in Jerusalem zusammen, um über Israels Zukunft, die regionale Sicherheit und den Kampf um die öffentliche Meinung zu beraten.
Der 63-seitige Bericht hebt methodische Mängel, Antisemitismus und einen Mangel an unabhängiger Rechenschaftspflicht bei großen humanitären Organisationen hervor.
Sollte Riad letztlich den Abraham-Abkommen beitreten, wären die Folgen erheblich und strukturell dauerhaft – für die jüdische Geschäftswelt und die Welt insgesamt.
Es gibt Momente in der Geschichte, in denen Macht nicht mehr rational handelt. Momente, in denen Führer nicht mehr abwägen, sondern nur noch vorwärtsgehen, selbst wenn der Weg direkt in den Abgrund führt.
Mit Beginn des Irankrieges, der in Amerika Operation „Epic Fury“ (Epische Wut) genannt wird, ging es nicht nur um die Verteidigung Israels. Es ging darum, einen regionalen Zusammenbruch der Abschreckung umzukehren, der Amerikas Verbündete am Golf davon überzeugt hatte, dass sie nicht mehr darauf vertrauen konnten, dass Washington den Iran in Schach halten würde.
Bethlehem leert sich, während Irans Untergrundkirchen wachsen. Dies sind zwei parallele Reaktionen auf Staaten, die Identität aufzwingen, statt Freiheit zu schützen.



