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MitgliederWenn Führer aufhören zu wählen – Vom Pharao bis Teheran

Es gibt Momente in der Geschichte, in denen Macht nicht mehr rational handelt. Momente, in denen Führer nicht mehr abwägen, sondern nur noch vorwärtsgehen, selbst wenn der Weg direkt in den Abgrund führt.

Propagandaplakat in Teheran: Abgebildet sind die mittlerweile toten Terror-Führer (v.l.) Hamas-Chef Ismail Haniyeh, der hochrangige Hisbollahfunktionär Hashem Safieddine, der Führer der Islamischen Revolutionsgarden Qasem Soleimani, Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah sowie Hamas-Führer Yahya Sinwar. Foto: Abedin Taherkenareh/EPA

Warum marschiert ein Imperium in ein geteiltes Meer? Warum kämpft ein Regime weiter, obwohl es längst verloren hat? Die Antwort ist unangenehm und hochaktuell: Irgendwann verlieren Systeme nicht ihre Stärke, sondern ihre Fähigkeit zu wählen.

Wie kommt es, dass die wohl fortschrittlichste Militärmacht der Antike, das Heer Ägyptens, das größte Imperium seiner Zeit, bewusst in ein gespaltenes Meer marschiert und untergeht? Man muss sich vergegenwärtigen, was zuvor geschehen war, zehn Plagen hatten die ägyptische Zivilisation systematisch erschüttert. Der Nil wurde zu Blut. Die Ernten wurden zerstört. Das Vieh starb. Und nur wenige Tage vor diesem letzten Marsch hatte der Tod jedes Haus Ägyptens erreicht, die Erstgeborenen, vom Palast des Pharao bis zum einfachsten Diener. Ägypten lag am Boden. Und dennoch, das Heer des Pharao stürmte in die geöffneten Wasser. Freiwillig. Mit voller Kraft. Wo war der freie Wille? Wo der elementarste menschliche Instinkt, der Überlebenswille?

 

BIBLISCHE ANTWORT

Die biblische Antwort ist nicht mystisch. Sie ist strukturell. Und sie liefert einen der präzisesten Schlüssel,...

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Patrick Callahan

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4 Kommentare zu “Wenn Führer aufhören zu wählen – Vom Pharao bis Teheran”

  1. Heidi Gühring sagt:

    Endlich, endlich erklärt jemand dieses interessante menschliche Phänomen. Danke Rabbi Chaim Goldberg, danke Israel Heute.

  2. Johannes Bieregger sagt:

    Es gibt in der langen Menschheitsgeschichte eine einzige Ausnahme, welches gegen jegliches biophysikalisches Naturgesetz zu einer Realität wurde: Die Entstehung Israels. Begonnen mit Abraham und seiner zeitlebens unfruchtbaren Frau Sarah. Ähnlich die Geburt von Yeshua. Deshalb sehe ich für Israel, eine Erfindung und Schöpfung ihres Gottes El Shaddaj-Adonaj.
    Eine einzigartig so noch nie gelesene scharfsinnig und gestochen scharfe Analyse von Rabbi Chaim Goldberg, bestätigt das oben Erwähnte einmal mehr. Im Proph. Sacharja heißt es: „Wer mein Volk antastet, der kratzt in meinen Augen herum“. Hat Gott überhaupt noch welche? Die Rechnung für diese gottlos-israelfeindliche Welt, die kommt noch, wenn auch verspätet. Aber sie kommt.
    Gott steht zu seinem Volk und deshalb sieht es für Israel am Ende, doch gut aus.

  3. Stephan Wolf sagt:

    Putin gehört auch in diese Reihe, auch er hat sich durhc eine Kette von Fehlentscheidungen in eine Sackgasse manövriert, aus der es jetzt keine Umkehr mehr gibt. Er kann nur noch weiter machen wie bisher und wild entschlossen nach vorne gehen, wissend, dass das sein Land in eine sehr ernste Existenzkrise führen wird.

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