Der Angriff auf die saudische East-West-Pipeline ist weit mehr als ein weiterer Schlag gegen die Energieinfrastruktur des Königreichs. Getroffen wurde ausgerechnet jene strategische Lebensader, die Saudi-Arabien geschaffen hat, um im Ernstfall die Straße von Hormus umgehen zu können.
Saudi Arabien
Mohammed bin Salman glaubte, er könne sich aus dem eskalierenden Krieg in der Region heraushalten. Nun drängt die Bedrohung durch die Houthis Riad wieder in Richtung Israel.
„Der saudische Lehrplan war noch nie so positiv in seiner Darstellung religiöser Minderheiten und hat Frieden und Toleranz noch nie so stark gefördert“, sagte Marcus Sheff, Geschäftsführer von IMPACT-se.
Israelische Beobachter sehen in dem Abkommen zwischen Pakistan, Saudi-Arabien und der Türkei den Aufstieg einer sunnitischen Achse.
Israel Heute-Korrespondent Itamar Eichner analysiert den neuen Beistandspakt zwischen Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan – und warum ein möglicher Beitritt Ägyptens in Jerusalem zusätzliche Sorgen auslöst.
Pakistan, die Türkei und Saudi-Arabien erklären, ihr neues Verteidigungsbündnis diene der Abschreckung. Doch Pakistans Verteidigungsminister machte schnell deutlich, wen er als gemeinsame Bedrohung betrachtet.
Washington knüpft sein Angebot für ein ziviles Atomabkommen mit Riad an das eigentliche Ziel: Saudi-Arabien soll den Abraham-Abkommen beitreten und den jüdischen Staat anerkennen.
Auf den ersten Blick geht es lediglich um ein ziviles Atomprogramm zur Stromerzeugung. Doch hinter dem amerikanisch-saudischen Abkommen verbirgt sich weit mehr als der Bau eines Kernkraftwerks.
Experten zufolge wählte die Terrororganisation den Zeitpunkt des Massakers vom 7. Oktober auch deshalb, um eine Normalisierung der Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Israel zu verhindern.
Sollte Riad letztlich den Abraham-Abkommen beitreten, wären die Folgen erheblich und strukturell dauerhaft – für die jüdische Geschäftswelt und die Welt insgesamt.



