(JNS) Das Wichtigste, was man über Saudi-Arabien wissen muss, ist, dass die Hauptmotivation seiner Führer die Selbsterhaltung ist – sicherzustellen, dass ihre königlichen Köpfe auf ihren königlichen Schultern bleiben. Dieser Kontext ist für das Verständnis der Diskussion über die Normalisierung der Beziehungen zu Israel von entscheidender Bedeutung. Zwar könnte Riad von Beziehungen zu Israel profitieren – wie es Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate getan haben –, doch war das saudische Flirten mit der Normalisierung nicht von dem Wunsch nach Frieden getrieben, sondern von der Notwendigkeit, das Regime zu erhalten.
Die Saudis fürchten den Iran seit langem, da dieser gezeigt hat, dass er die saudische Ölindustrie bedrohen kann. Im Jahr 2019 feuerten die vom Iran unterstützten Houthis Drohnen ab, die Ölförderanlagen im Osten Saudi-Arabiens trafen, erhebliche Schäden verursachten und die Exporte unterbrachen. Ein direkter Angriff des Iran könnte noch schlimmer sein.
Diese verdeckte Beziehung zu Israel ist transaktional: Die Saudis suchten israelische Geheimdienstinformationen, um dem Iran entgegenzuwirken. Um sie einseitig zu halten, gewährte...
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Die negativen Beschreibungen der Juden im Koran und auch bei einigen jüdischen Propheten treffen heute nicht mehr auf sie zu, weil Gott dabei ist, das Schicksal der Juden zu wenden. Sowohl im Koran, als auch bei den jüdischen Propheten der heiligen Schrift gibt es einige Verwünschungen Gottes über sein Volk und schon beim Auszug aus Ägypten wird beschrieben, dass das Volk Gott wiederholt zuwider war, weil sie immer wieder Dinge taten, die er nicht wollte. Darum starben viele Israeliten in der Wüste und sahen das heilige Land nicht.
Diese Widersetzlichkeit gibt es heute unter Juden nicht mehr, denn die gleichen Propheten sagen auch, dass Gott seinem Volk, wenn er es nach der Zerstreuung wieder in seinem Land sammelt, ein neues Herz aus Fleisch gibt, nicht mehr aus Stein wie zu den Zeiten, wo sie Gott erzürnt haben. Diese Sammlung findet heute statt, was zur Folge hat, dass diese Herzenswandlung unter Juden bereits stattgefunden hat.
Man kann auch mal die Probe aufs Exempel machen und die Stellen sammeln, wo die Juden im Koran und in der Bibel von Gott geschmäht werden und unter Juden jemanden suchen, der diesen Beschreibungen noch entspricht: Man wird nicht einen einzigen heute lebenden Juden finden, weil diese Wandlung zur Zeit der Gnade tatsächlich überprüfbar stattgefunden hat. Stattdessen finden sich viele der im Koran verurteilten Denk-, Rede- und Handlungsweisen heute bei radikalen Islamisten, die bekanntlich immer die ersten dabei sind, wenn es darum geht, alle anderen zu verurteilen. Denn mit ihren Worten sprechen sie sich selbst das Urteil, weil sie es nicht wissen und nicht nachdenken.
Laut Koran ist auch die Bibel Gottes gültiges Wort und ein Muslim glaubt an alle von Gott herabgesandten Schriften. Wer unter den Christen oder Muslimen also heute noch die Juden verfluchen will, ihnen zürnt und dabei mit den Schriften argumentiert, der missbraucht die Schriften, weil er nicht richtig daran glaubt oder er hat sie einfach nicht vollständig gelesen.
Im Koran und in der Bibel ist der Ausgang der aktuellen Streitsache um Zion, das heilige Land, längst beschrieben und beide Bücher schreiben das Land ausschließlich den Juden zu. Wer danach nicht gehen will, der verletzt seinen Glauben, weil Koran und Bibel hier übereinstimmen.
Der Koran sagt, dass alle Streitsachen nach den Schriften entschieden werden müssen und wer sich weigert, weil diese in einem Fall zu seinen Ungunsten lauten, der ist ein Abtrünniger vom Islam. Dafür sieht der Koran die Todesstreafe vor.