Vom 1. bis 4. Juni findet am Toten Meer ein großes LGBT-Festival statt, wenige Tage später folgt die Pride-Parade in Tel Aviv. Für die einen ist das Ausdruck von Freiheit und gesellschaftlicher Offenheit, für die anderen ein direkter Widerspruch zu biblischen Werten. Kaum ein Thema sorgt in Israel und unter Israelfreunden weltweit für so unterschiedliche Reaktionen.
In der neuen Folge unseres Videopodcasts sprechen Aviel Schneider und Dov Eilon offen über die Spannungen zwischen religiösen Überzeugungen und einer liberalen Gesellschaft. Dabei geht es um die Frage, ob man Homosexualität aus biblischer Sicht verurteilen muss, wie Israel mit gesellschaftlicher Vielfalt umgeht und warum viele Christen Israel oft anders wahrnehmen, als die israelische Realität tatsächlich ist.
Außerdem diskutieren die beiden über die zunehmende Kluft zwischen religiösen und säkularen Israelis, die Rolle des Staates bei der Unterstützung solcher Veranstaltungen und über die häufig geäußerte Behauptung, Israel werde wegen solcher Entwicklungen von Gott bestraft. Ein Gespräch über Toleranz, Glauben, Vorurteile und die komplexe Wirklichkeit des modernen Israel.
Die neue Folge ist jetzt auf Spotify verfügbar.




