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MitgliederWunder geschehen

Barak Nixon überlebte das Massaker auf der Nova-Party. Aus ihm wurde ein ultraorthodoxer Charedi. Wir hatten die Gelegenheit, mit Barak per Video-Chat zu reden, während er unterwegs war, um seine Geschichte mehr Menschen zu erzählen.

Israel
Schauplatz der Novaparty. Foto: Chaim Goldberg/Flash90

Israel Heute: Du hattest bereits vor dem 7. Oktober begonnen, dich zu verändern. Was hat dich bewogen, „Buße zu tun“ (t’shuva) und orthodox zu werden?

Barak: Ein schreckliches Gefühl in meinem Herzen, dass etwas explodieren würde, und dass ich dies ändern könnte, indem ich begann, den Sabbat vollständig einzuhalten.

 

Was ist dir am 7. Oktober passiert?

Ich hatte schon vorher begonnen, den Sabbat zu halten, mal mehr, mal weniger. Nun aber fand die Nova-Party an einem Sabbat statt. Ich wollte erst gar nicht hin, aber Freunde überredeten mich. Ich traf um 5.30 Uhr ein. Eine Stunde später begannen die Raketenangriffe. Ich versuchte, die Leute um mich zu beruhigen. Ich sagte ihnen, dass das hier in der Nähe zu Gaza normal sei. Auf einmal schlug eine Rakete vor meinen Augen ein. Die Detonation zerriss Menschen. Viele rannten zu ihren Autos, wollten nur weg. Jemand hielt vor mir an und forderte mich auf, einzusteigen. Irgendwas hielt mich ab. Augenblicke später hatten Terroristen die Insassen erschossen. Ich rannte mit zwei Mädchen...

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Patrick Callahan

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