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MitgliederVom Rückzug zur Katastrophe: Wie der Rückzug von 2005 den Weg für den 7. Oktober ebnete

Vor genau zwanzig Jahren wagte Israel einen Schritt, der als historisches Wagnis für den Frieden gefeiert wurde.

Erschreckende Szenen in Kfar Darom. Letztendlich half aller Widerstand, alles Demonstrieren, Argumentieren und Protestieren nicht – alle Juden mussten ihre Häuser verlassen. Foto: Yossi Zamir/Flash90

Premierminister Ariel Sharon – der General, der einst als „Mr. Security“ bekannt war und als derjenige galt, der am besten mit Israels Feinden umzugehen wusste – ordnete die Evakuierung von 21 jüdischen Gemeinden im Gazastreifen an. Er ließ florierende Landwirtschaftsbetriebe abbauen, entwurzelte fast 9.000 israelische Bürger und übergab den Gazastreifen der palästinensischen Kontrolle. Er argumentierte, dass die „Entflechtung” die Spannungen verringern, Israels Sicherheit stärken und der Welt zeigen würde, dass der jüdische Staat bereit sei, schmerzhafte Zugeständnisse für den Frieden einzugehen.

Er versprach, dass Israel das Recht habe, entschlossen zu reagieren, sollte auch nur eine einzige Rakete aus dem nun judenreinen Gazastreifen abgefeuert werden. Was folgte, waren mehr als 30.000 Raketen und Mörsergranaten über zwei Jahrzehnte hinweg. Vier Kriege, ständige Bombardierungen der südlichen Städte Israels und schließlich – am 7. Oktober 2023 – der verheerendste Pogrom gegen Juden seit dem Holocaust.

Der Rückzug aus dem Gazastreifen brachte keinen Frieden. Er brachte Krieg.

 

DAS VERSPRECHEN UND DIE REALITÄT

Sharons Rückzug war einseitig. Es gab keinen Vertrag, keine Anerkennung,...

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Vom Rückzug zur Katastrophe: Wie der Rückzug von 2005 den Weg für den 7. Oktober ebnete”

  1. Francis Moragon sagt:

    Sehr geehrter Herr Ryan Jones
    Kompliment für ihre klare und traurige zusammenfassung über das versagen und die fehler die in 2005 durch die Gazaräumung passiert wurde.
    Es gibt heute noch stimmen die das in sinn der zweistaaten lösung vordern.
    Macht nicht noch einmal die gleichen fehler.

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