Omri Ayalon ist orthopädischer Chirurg am New Yorker Universitäts-Klinikum, wo er die Amputationsrekonstruktion leitet. Seine israelischen Eltern kamen 1979 als Studenten in die USA und ließen sich dort nieder.
Nach dem 7. Oktober 2023 fühlte sich der 41-Jährige innerlich gedrängt, IDF-Soldaten zu helfen. Ayalon nahm mit Rabbi Uriel Vigler Kontakt auf, der zusammen mit seiner Frau Shevi von Manhattan aus die Organisation „BeLev Echad“ leitet, welche verletzte IDF-Kämpfer betreut. Was Dr. Ayalon und Rabbi Vigler dann auf die Beine stellten, mutet vielfach wie ein Wunder an.
Dr. Ayalon hat seit Beginn des Krieges schon 50 Soldaten behandelt. Manche benötigen komplizierte Operationen, andere Prothesenanpassungen und Physiotherapie. „Mich beeindrucken diese jungen Menschen, die sogar ihr Leben wagen, um ihr Land zu verteidigen“, sagt er. „Meine Aufgabe ist es, ihnen die bestmögliche Behandlung zu bieten.“ Weil diese in New York stattfindet, müssen die Patienten dorthin transportiert werden. Die Flüge finanziert „BeLev Echad“. Zudem wurden 100 verwundete Soldaten in die...
Artikel nicht lesbar?
Sie sind bereits Mitglied? Melden Sie sich an, um weiterzulesen.




