Mahmud Abbas dankt „Märtyrern“ zum Sieg auf Tempelberg

Palästinenserchef Mahmud Abbas hat sich gestern bei einem Treffen mit Vertretern aus Ostjerusalem bei den „Märtyrern Jerusalems“ für den Sieg auf dem Tempelberg bedankt.

von | | Themen: Tempelberg

Der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas hat sich gestern in seinem Amtssitz in Ramallah mit Vertretern Ostjerusalems getroffen. Dabei äußerte er sich auch zu der Krise um die Magnetdetektoren an den Eingängen zum Tempelberg, die mittlerweile schon wieder abgebaut worden sind.

(Foto: Flash90)

Bei dem Treffen dankte Abbas den Vertretern aus Ostjerusalem für ihr Durchhaltevermögen während der Krise um den Tempelberg und sagte auch, dass er den „Märtyrern Jerusalems dankt, die gefallen sind auf dem Weg von Allah und der Al-Aqsa Moschee.“ Dies hätte ihnen den Sieg gebracht. Auch dankte er dem Mufti von Jerusalem.

Weiter sagte Abbas: „Ihr habt den Sieg gebracht und getan was von Euch erwartet wird. Wir haben Euch unterstützt und nicht im Stich gelassen.“ Das Palästinensische Volk müsse diesen Sieg bewahren, um weitere Errungenschaften zu erreichen. Auch äußerte sich Mahmud Abbas zu der Aussetzung der Koordination mit Israel in Bezug der Sicherheit, man habe sich schon vor einigen Jahren dazu entschlossen, aber erst nach der Krise um die Magnetdetektoren hätte man diese Entscheidung ausgeführt.

Im Hintergrund des gestrigen Treffen stand der zu erwartende Besuch des Jordanischen Königs Abdallah in Ramallah. Dabei wird es sich um den ersten Besuch des Jordanischen Königs in den Palästinensischen Autonomiegebieten seit fünf Jahren handeln. Bei dem Treffen wollen sich Abdallah und Abbas über die Lage auf dem Tempelberg , die ausgesetzte Sicherheitskoordination mit Israel und über den Vorfall in der israelischen Botschaft in Amman unterhalten. Dabei möchte man ein Bild der Einheit präsentieren.

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