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Amtsgericht Jerusalem: Juden dürfen auf dem Tempelberg beten

Das Amtsgericht von Jerusalem hat in der letzten Woche bestätigt, dass es für Juden (und somit auch für christen) erlaubt ist, auf dem Tempelberg zu beten – trotz gewalttätigen Ausschreitungen von Moslems.

Das Amtsgericht von Jerusalem hat in der letzten Woche bestätigt, dass es für Juden (und somit auch für christen) erlaubt ist, auf dem Tempelberg zu beten – trotz gewalttätigen Ausschreitungen von Moslems.

Die juristische Klärung kam als Antwort auf den Fall des Jehuda Glick, der die israelische Polizei verklagt hat, weil sie ihn für zwei Jahre vom Tempelberg gesperrt hat, nachdem er dort im Jahre 2011 leise betend gefilm wurde.

Glick, der einen Anschlag eines moslemischen Terroristen überlebt hat, beschuldigt die Polizei die religiöse Freiheit des Landes nicht zu gewährleisten.

Israels oberster Gerichtshof hatte vorher zwar schon geurteilt, dass Juden das Recht haben überall zu beten, genauso wie alle anderen Glaubensgruppen, die Polizei jedoch das Recht habe Maßnahmen zu ergreifen, die gewalttätige Ausschreitungen von Moslems zu verhindern.

Jetzt hat das Jerusalemer Gericht entschieden, dass die Polizei im Falle Glicks und auch anderer Aktivisten zu weit gegangen war und ihre Menschenrechte zu weit eingeschränkt habe.

Glick hat über 100.000 Euro Entschädigung erhalten. Sein Anwalt sagte zur Jerusalem Post, dass „von jetzt an alle Juden auf dem Tempelberg beten dürfen. Beten ist kein krimineller Akt mehr.“

Trotzdem bleiben viele Beobachter skeptisch. Es ist schwer zu glauben, dass Juden offen auf dem Tempelberg beten werden, besonders nachdem Prmierminister Netanjahu der moslemischen Welt versprochen hat, den Status Quo dort zu erhalten.

In der kommenden ausgabe von Israel Heute können Sie ein Interview mit Jehuda Glick lesen. Verpassen Sie es nicht! Jetzt abonnieren! >>

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Patrick Callahan

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