Es gibt Gründe, sich gegen die von US-Präsident Donald Trump ausgehende Initiative zur Begnadigung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu stellen. Aber sein lächerlicher Prozess sollte dennoch beendet werden.
Benjamin Netanjahu
Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Bevor man überhaupt über Benjamin Netanjahus Begnadigungsersuchen spricht, muss man eines verstehen: Die Bibel ist das älteste politische Dokument der Welt, das eine einzige unerschütterliche Botschaft lehrt.
Israel Heute-Korrespondent Itamar Eichner beleuchtet die rechtlichen Grundlagen, politischen Motive und regionalen Auswirkungen von Netanjahus Begnadigungsantrag.
Zwischen Korruptionsprozess, internationalem Druck und innenpolitischer Zerreißprobe – Israel wartet auf die Entscheidung des Präsidenten.
US-Präsident wendet sich in einem Brief direkt an Israels Staatspräsident Herzog.
Oppositionsführer haben die Wehrpflicht der Haredim zu ihrem Thema Nr. 1 gemacht, in der Hoffnung, die öffentliche Empörung für sich zu nutzen.
Vor 1890 Jahren stand Judäa in Flammen. Gegen das Römische Reich hatte sich Schimon Bar Kochba erhoben. Er wiedererrichtete einen unabhängigen jüdischen Staat. Dies hielt aber nur drei Jahre, denn der Aufstand endete in einer nationalen Tragödie. Hunderttausende starben, Judäa wurde verwüstet.
Die laufenden Strafverfahren gegen den israelischen Ministerpräsidenten seien „eine blutende Wunde im Körper der israelischen Gesellschaft“, heißt es in dem Brief, der von Umweltministerin Idit Silman initiiert wurde.
Der politische Winter beginnt konfliktgeladen: Der Streit über Wehrdienstbefreiungen für ultraorthodoxe Männer belastet die Koalition, während Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weiter ohne klare Parlamentsmehrheit regiert.
Obwohl der oberste Staatsanwalt mit Vorwürfen wegen Fehlverhaltens konfrontiert ist, verstärkt Den Haag seine Kriegsverbrechensklage gegen die Politiker der einzigen Demokratie, die gegen die Hamas kämpft.



