(JNS) Es gibt einige triftige Gründe dafür, dass der israelische Präsident Isaac Herzog sich dafür entscheiden könnte, dem Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu keine Begnadigung zu gewähren. Aber keiner davon hat etwas mit Gerechtigkeit, der Verteidigung des Justizsystems des jüdischen Staates oder gar seiner Demokratie zu tun.
Die Idee stammt nicht von Netanjahu, der immer wieder betont hat, dass die einzige angemessene Möglichkeit, die langwierige Farce seiner Strafverfolgung und seines Prozesses zu beenden, ein vollständiger Freispruch sei. Dennoch reichte der Ministerpräsident schließlich vor allem aufgrund ausländischen Drucks einen Antrag auf Begnadigung ein. Die Kontroverse begann schließlich, als US-Präsident Donald Trump am 13. Oktober in einer Rede vor der Knesset vorschlug, Herzog solle die Begnadigung gewähren, nachdem er nach Israel gekommen war, um die Freilassung der 20 noch lebenden Geiseln zu feiern, die seit dem 7. Oktober 2023 von der Hamas festgehalten wurden, sowie den Waffenstillstand im anschließenden Krieg in Gaza.
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.





Guten Morgen zum 2.Advent, ich danke für die umfangreiche Darstellung dieser unleidlichen Campagne gegen Natanjahu. Es zeugt von der Stärke des Ministerpräsidenten daß es sich von der linken Mischpoke nicht unterkriegen läßt. Ohne seinen Durchhaltewillen und der Liebe zu seinem Land wäre Israel schon von seinen Gegnern zugrundegewirtschaftet worden. Wenn man die Dinge, die man ihm vorwirft auf die Politiker im Allgemeinen anwendet – da gebe es jede Menge Parallelen aber ohne Konsequenzen. Benjamin Netanjahu sollte als Sieger und nicht als Begnadigter aus diesem beschämender Kesseltreiben hervorgehen. Shalom