Im Norden bebte die Erde ein weiteres Mal. In Tiberias beginnen einige Häuser zu zerbröseln. Wenn nicht schon längst, dann ist es jetzt höchste Zeit, sich mehr um den Norden zu kümmern.
Guten Morgen
Die Rettungsaktion in der Höhle in Thailand und die Erdbeben am See Genezareth haben zur Zeit hier bei uns viele andere Themen in den Hintergrund gestellt. Jetzt warten wir darauf, dass sich die Erde wieder beruhigt, um dann wieder Zeit für politische Erdbeben zu haben.
Vor vier Jahren, zur Zeit der Fußball-WM, begann die Operation „Zuk Eitan“. Und auch jetzt, während der WM 2018 hat der Süden wieder unter Raketen, Mörsergranaten und den neuen Feuerdrachen zu leiden, eine weitere Operation scheint unvermeidlich zu sein. Doch wird sie das Problem diesmal lösen?
Auch heute wird bei uns in den Medien noch immer vor den Gefahren eines starken Erdbebens gesprochen. Die leichten Beben vom Mittwoch scheinen uns wachgerüttelt zu haben. Aber nicht für lange, bald werden wir uns leider wieder um andere Probleme kümmern. Denn davon gibt es hier leider mehr als genug.
Während die Erde im Norden ein weiteres Mal bebte, verbrennt sie im Süden immer mehr. 20 neue Feuer brachen gestern in der Region um den Gazastreifen aus. Am Shabbat begeht man dort 100 Tage des Drachen-Terrors.
Heute früh bebte die Erde im Norden des Landes und erinnerte uns daran, dass wir die Gefahr eines starken Bebens, das uns ganz sicher irgendwann heimsuchen wird, nicht unterschätzen sollten. Im Süden nichts Neues, der Drachen-Terror sorgte gestern für 22 weitere Brände.
In Israel habe man eine Armee des Volkes, wird immer stolz gesagt. Doch leider ist es nicht so. Der größte Teil der orthodoxen Juden weigert sich auch nach 70 Jahren, wie alle anderen in der Armee zu dienen. Sie sehen im Torastudium ihren Beitrag zum Wohl des jüdischen Volkes. Ein neues Wehrpflicht-Gesetz soll jetzt für Ordnung sorgen. Aber tut es das?
Fast alle lieben Fußball. Das ist haben sogar die israelischen Sicherheitskräfte bemerkt. Seit Beginn der Fußball-WM in Russland ist es viel ruhiger geworden. Doch kaum gab es einen Tag ohne Spiele, ging es am Grenzzaun wieder los. Vielleicht können wir daraus etwas lernen.
Das Image des israelischen Autofahrers ist nicht immer das beste. Sein Fahrstil sei aggressiv und ungeduldig. Dass musste eine Autofahrerin auch am Freitag am eigenen Leibe erfahren. Ihr Erlebnis beschäftigte am Wochenende das ganze Land. Im Süden brennt es immer wieder. Das Wetter: Sommer.
Heute ist es auch für die Schüler der Grundschulen und Kindergärten endlich so weit. Die Sommerferien sind da! Im Sommer wird bei uns oft von der „Juli-August-Hitze“ gesprochen, ein Begriff, der auch Titel eines sehr bekannten Liedes ist.



