„Israel wird keine Maßnahmen ignorieren, die zum Schaden des Landes gedacht sind“, warnt Jerusalems oberster Diplomat in Den Haag.
Niederlande
Während die niederländische Regierung Waren aus Judäa und Samaria boykottiert, versammelten sich Tausende Christen auf dem Amsterdamer Damplein – mit einer riesigen israelischen Flagge und einer klaren Botschaft: Wir stehen zusammen.
„Wer gegen Israel handelt, wird in der Region nichts zu suchen haben“, erklärte der israelische Außenminister Gideon Sa’ar.
Jüdische Organisationen und Gemeindevetreter bezeichnen Frans Timmermans, einen Ehrenberater der niederländischen Regierung und des Königs, als offen antisemitisch.
Vorsätzliche Verstöße können mit bis zu sechs Jahren Gefängnis geahndet werden. Pro-israelische Gruppen warnen, dass die Maßnahme später auf weitere israelische Unternehmen ausgeweitet werden könnte.
Der Staatsrat hält den Gesetzentwurf für rechtlich tragfähig und fordert einen Umsetzungsplan. Kritiker bezeichnen die vorgesehene Höchststrafe von bis zu sechs Jahren Haft als unverhältnismäßig.
Dieser Schritt ist laut „Christians for Israel“, dem größten Importeur von Produkten aus Judäa und Samaria, Teil einer umfassenderen Kampagne zur Isolierung von Israelis und Juden.
Koalitionsvertrag besagt, dass die Niederlande sich für einen „lebensfähigen palästinensischen Staat neben einem sicheren Israel“ einsetzen.
Die Entscheidung, das Duo Bob Vylan nicht strafrechtlich zu verfolgen, zeige die Gleichgültigkeit der Behörden, kritisiert ein Gemeindevorsteher.
Die Royal Concert Hall in Amsterdam weigerte sich, zwei Veranstaltungen mit einem Kantor der israelischen Streitkräfte zu veranstalten, woraufhin die Organisatoren rechtliche Schritte einleiteten.



