Soldaten, die den Dienst verweigern, gefährden Israels Bürger und untergraben die Abschreckung des Landes, so der Premierminister.
Justizreform
Die Gegner der Regierung haben erneut ausgerechnet den Dienstag, der als ein besonders guter Tag gilt, zu einem „Tag der Hindernisse“ erklärt. Gestern war ich in Jerusalem, Lust auf einen Spaziergang?
Wenn das Land noch vor zwei Monaten so entsetzt über die Justizreform war, warum sind die aktuellen Proteste dann drastisch kleiner?
Seit Wochen ist meine Stadt Modiin in den Schlagzeilen, wenn es um die Demonstrationen gegen die Justizreform geht. Gestern nahm ich an den Bemühungen teil, den Hügel vor unserem Haus aus dem Streit herauszuhalten.
Aktivisten blockieren Straßen in ganz Israel, Zusammenstöße mit der Polizei in Tel Aviv, Haifa und Jerusalem.
Der in erster Lesung gebilligte Gesetzentwurf sieht vor, dass die Norm nicht mehr als Rechtfertigung für die Aufhebung von Regierungsentscheidungen durch Richter dienen darf.
Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Jede Seite den ignoriert den Nächsten. Ist es nicht angemessen, zuerst Geschwister zu sein und sich gegenseitig anzuhören?
In Israel ist es am Samstagabend erneut zu landesweiten Protesten gegen die geplante Justizreform der Regierung gekommen.
Tausende Demonstranten protestierten am Ben-Gurion-Flughafen gegen die geplante Justizreform der israelischen Regierung. Die Proteste führten zu massiven Verkehrsstaus, Flugverspätungen und 52 Festnahmen.
Im Namen der Demokratie scheint alles erlaubt zu sein. Das musste ich gestern erfahren, als ich um 5:45 Uhr durch Brandgeruch und Schreien nach Demokratie geweckt wurde.



