Das Brot spielt im Judentum eine große Rolle. Es ist ein Symbol des Lebens. Als jetzt eine Erhöhung der Brotpreise angekündigt wurde, gab es sogar eine besondere Sitzung in der Knesset. Ist das Brot heute tatsächlich noch so wichtig für uns?
Guten Morgen
In der Heiligen Stadt begegnet man nicht selten Touristen, die in Jerusalem plötzlich von der Idee befallen werden, sie seien eine biblische oder messianische Figur.
Tel Aviv, die Stadt, die niemals schläft, gilt als eine der teuersten Städte der Welt. Dennoch zieht es vor allem junge Israelis dorthin, während ich die „Schlafstadt“ Modiin vorziehe.
Auch nach Corona haben wir es nicht leicht, alles wird teurer. Aber die Supermärkte sind trotzdem voll.
Ein Besuch bei Lenny Wolfe, ein guter Freund von mir und anerkannter Antiquitätenhändler.
Während die Touristen endlich wieder überall im Heiligen Land zu sehen sind, zieht es das Jüdische Volk in die weite Welt. Dafür nimmt man auch ein stundenlanges Warten am Flughafen in Kauf.
Pessach steht vor der Tür, das Fest, an dem wir den Auszug des Volkes Israel aus der Sklaverei in die Freiheit feiern. Doch leider müssen wir auch heute noch um unser Existenzrecht kämpfen.
Auch wenn die Coronazahlen wieder ansteigen, kümmern wir uns recht wenig darum. Die Terroranschläge der letzten Tage zeigen, dass wir ganz andere Probleme haben.
In der kommenden Nacht beginnt bei uns die Sommerzeit, ansonsten bleibt es winterlich. Der Terror und Corona verdrängen die Berichte aus der Ukraine.
Zu Purim darf man sich freuen und lustig sein. Das dachte sich auch das Wetter und beschert uns zum ersten Mal ein weißes Purim-Fest. Schnee im März ist wirklich verrückt.



