Hast du schon einmal gespürt, dass du innerlich an einem Wendepunkt stehst? Dass das Leben dich drängt, nicht mehr so weiterzumachen wie bisher? Dass du merkst, der Mensch, der du warst, passt nicht mehr zu dem, der du geworden bist? Genau dort beginnt die Geschichte von Jakob und genau dort beginnt sie auch mit uns. Das ist die Wochenlesung, die wir im Volk Israel an diesem Schabbat lesen. Kommt und lest mit!
Gedanken zum Schabbat
Gedanken zum Schabbat
Habt Ihr schon einmal gespürt, dass ein Weg, den Ihr unfreiwillig betreten habt, am Ende genau der war, der Euch zu euch selbst zurückgeführt hat?
Haben Sie schon einmal einen Moment erlebt, in dem ein vertrauter Text Ihnen plötzlich völlig neu erschien, als würde ein inneres Licht aufgehen und ein alter Vers eine ungeahnte Tiefe offenbaren?
Wie lebt man weiter, wenn die großen Gestalten, die uns getragen haben, nicht mehr da sind?
Diese Parascha eröffnet eine sehr tiefgehende Dimension der Beziehung zwischen Abraham und Gott. Wir lernen daraus, dass Gott unsere aktive Beteiligung in dieser Beziehung wünscht.
Die Rückkehr Israels in sein Land hat die Achse des Segens wiederhergestellt. Doch dieser Segen hat zwei Seiten und eine gegenseitige Verantwortung: „Ich will segnen, die dich segnen, und wer dich verflucht, den werde ich verfluchen.“
Der Regenbogen – Zeichen des Bundes Gottes und Einladung zur Rückkehr zum Guten.
Was geschah wirklich im Paradies? War der „Baum der Erkenntnis“ nur ein Symbol für Gehorsam und Sünde oder steckt dahinter etwas Tieferes, vielleicht sogar Körperliches?
Was für wunderbare Nachrichten! Gestern erwachten wir mit der Botschaft, dass alle Geiseln zurückkehren. Halleluja! Der Krieg geht zu Ende. Halleluja!
Dieser Wochenabschnitt, der zwischen Rosch Haschana und Jom Kippur gelesen wird, ist der Abschnitt des Abschieds. In ihm beendet Mose seine Rede aus dem Buch Deuteronomium, dem 5. Buch Mose, und verabschiedet sich von seinem Volk.



