Unter uns gesagt, Freunde: Zuhören ist oft schwerer als Reden.
Gedanken zum Schabbat
Wo bleibt die gemeinsame Last?
Diese Woche beenden wir das 4. Buch Mose, was auf Hebräisch „BaMidbar“ heißt, also „in der Wüste“.
Die Ordnung mit den Stämmen und der Aufteilung des Landes beginnt, und endet mit einem tief bewegenden Moment.
„Verfluchen oder segnen?“ Was passiert, wenn Worte nicht uns gehören?
„Wasser des Haders“ – wenn Trauer spricht, wo Worte fehlen. Warum wurde Mose so hart bestraft? Warum darf ausgerechnet er das Gelobte Land nicht betreten – wegen eines scheinbar kleinen Ausrutschers?
Was treibt einen Menschen dazu, sich gegen eine gottgegebene Ordnung aufzulehnen – und dabei nicht einmal zu merken, dass er sich vor allem auf sich selbst bezieht? Es heißt doch: „Derjenige, der tadelt, tut es oft im Schatten seiner eigenen Fehler.“
Diese Wochenlesung ist ein Blick in die Tiefen menschlicher Seele und kollektiver Berufung.
Einsamkeit kann tödlich sein und manchmal heilend.
Diese Wochenlesung ist eine der längsten der Tora. Sie widmet sich ausführlich dem Stamm Levi, der als priesterlicher, dienender Stamm fungiert.



