Wir stehen am Tor zu einem neuen Jahr, ein Jahr voller Hoffnung, voller Prüfungen, voller Entscheidungen.
Gedanken zum Schabbat
Im heutigen Text wird uns ein Spiegel vorgehalten, der uns zeigt, wer wir sind, was uns trägt und was uns zerstört.
„Wenn du zum Krieg gegen deine Feinde ausziehst“. Ja so fängt es diese Woche an, nicht irgendein Auszug, sondern ein Auszug in den Krieg.
Der Wochenabschnitt Schoftim richtet sich an uns als Diener Gottes und gibt uns einen klaren Aufruf, unser Leben nach den himmlischen Gesetzen zu ordnen und Gott in jeder Ecke und in jedem Bereich unseres Lebens zum König zu machen.
Der Wochenabschnitt Re’eh eröffnet mit einem der stärksten und intimsten Aufrufe in der Tora und lädt uns ein, nicht nur zu hören, wie uns geboten wurde, sondern auch zu sehen.
Die Parascha Ekew lädt uns ein, gerade im Alltag tief in den Glauben einzutauchen – Gott nicht nur in den Höhen zu begegnen, sondern auch in den kleinen Details, in Übergängen, im Innehalten, in den Lücken zwischen Verheißung und Erfüllung.
Unter uns gesagt, Freunde: Zuhören ist oft schwerer als Reden.
Wo bleibt die gemeinsame Last?
Diese Woche beenden wir das 4. Buch Mose, was auf Hebräisch „BaMidbar“ heißt, also „in der Wüste“.
Die Ordnung mit den Stämmen und der Aufteilung des Landes beginnt, und endet mit einem tief bewegenden Moment.



