Jedes Jahr, wenn der Frühling kommt und sich die Häuser mit den Vorbereitungen auf Pessach füllen, kehrt das jüdische Volk zu jener prägenden Nacht zurück, in der die Israeliten aus Ägypten auszogen und ihren Weg in die Freiheit begannen.
Gedanken zum Schabbat
Gedanken zum Schabbat
Die Parascha Zaw setzt die Auseinandersetzung mit der Welt der Opfer im Buch Levitikus, also dem 3. Buch Mose, fort.
Unsere Wochenlesung stellt die Opfergaben, auf Hebräisch Korban (קורבנות Mehrzahl Korbanot) ins Zentrum des Gottesdienstes.
Diesmal werden zwei Wochenlesungen am Schabbat gelesen: Wajakhel und Pekude, die zusammen den feierlichen Abschluss des Buches Exodus (2. Buch Mose) bilden.
Die heutige Wochenlesung lehrt uns eine schmerzliche Wahrheit über das Leben mit Krisen, ohne den Schmerz und den Bruch kann es keinen lebendigen Glauben geben.
Zu Beginn der Wochenlesung erscheint ein Gebot, das auf den ersten Blick rein technischer Natur zu sein scheint: „Und du sollst den Kindern Israels gebieten, dass sie zu dir bringen reines, gestoßenes Olivenöl für den Leuchter, um ein ewiges Licht (Ner Tamid – ewige Kerze – נר תמיד) zu entzünden.“
Der Vers „Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne“ gehört zu den revolutionärsten Sätzen der Tora.
Nach der gewaltigen Offenbarung am Berg Sinai folgt der Wochenabschnitt Mischpatim, übersetzt Rechtsvorschriften oder Gesetze.
In der Wochenlesung Jitro ereignet sich einer der stillsten, aber entscheidendsten Wendepunkte in Moses Gestalt als Anführer.
Manchmal zeigt die Bibel uns Führung in einem einzigen, kraftvollen Bild: erhobene, zitternde Hände.



