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MitgliederGedanken zum Schabbat

Jedes Jahr, wenn der Frühling kommt und sich die Häuser mit den Vorbereitungen auf Pessach füllen, kehrt das jüdische Volk zu jener prägenden Nacht zurück, in der die Israeliten aus Ägypten auszogen und ihren Weg in die Freiheit begannen.

Das „Abendmahl“ mit israelischen Soldatinnen der Fotografin Angelika Sher in der Lobby eines Hotels im Norden Israels. Foto: Aviel Schneider

Während Pessach selbst werden spezielle Festlesungen gelesen, die den normalen Wochenrhythmus unterbrechen. Direkt danach wird der Zyklus der Wochenlesungen wieder aufgenommen.

Daher nehme ich mir die Freiheit über Pessach und das letzte Abendmahl zu schreiben.

Ein paar „Gedanken zum Schabbat“. In den fünf Büchern Mose wird die Geschichte des Volkes Israel geschildert, von der Erschaffung der Welt bis zur Erlösung im Gelobten Land, das Gott Abraham verheißen hat. Diese fünf Bücher sind in Wochenlesungen eingeteilt. Vor 25 Jahren hat mein Schwiegervater Ludwig Schneider zu den 54 Wochenlesungen das Buch „Schlüssel zur Thora“ geschrieben. Ein messianischer Leidfaden quer durch die Thora. Die Thora hat 70 Gesichter, heißt es im Hebräischen. Einige dieser Facetten möchte ich aufzeigen, um die Sicht noch zu erweitern. Die Wochenlesungen der Thora öffnen uns die Augen und das Herz für das gesamte Wort Gottes, die Bibel. Die Thora wirft ein Licht auf den gesamten biblischen Text, und so entdecken wir jedes Mal etwas Neues, was uns zum Nachdenken anregt und die Bibel relevant und lebendig macht.  

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Patrick Callahan

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5 Kommentare zu “Gedanken zum Schabbat”

  1. Erwin J. Zachl sagt:

    Welcher Teufel hat Sie da geritten? Es ist eine unglaubliche Beleidigung des Jesus von Nazareth und aller ernstgläubigen Christen.
    Diese Blasphemie, das Abendmahl von Jesus und seinen Jüngern durch Frauen zu ersetzen, erschüttert mich zutiefst.
    Aber wahrscheinlich gibt es, so wie immer, ohnehin keinerlei Reaktionen von Euch, was ich sehr schade finde.
    Mich wundert es nicht, wenn u.A. auch aus diesem Grund der Geschichtsfälschung, nicht alles so gut läuft, wie Ihr es Euch vorgestellt habt.
    Ja – es ist ein neuer Tanz um das goldene Kalb! Shame on you!

  2. Michael Hoeflich sagt:

    Es sind 12 Frauen dargestellt. Beim letzten Abendmahl mit Jesus waren es 13 Personen. Auf dem kritisierten Bild fehlt Jesus. Ich denke, das Bild ist nicht als Blasphemie oder Verspottung gedacht, sondern zeigt eine Gruppe von Soldatinnen, die am Tisch Gemeinschaft haben und Melonen essen.. Höchstwahrscheinlich sind sie Juden und keine Christen. Ihre Kritik ist überzogen, und Ihr Fluch wenig christlich…

  3. Anke Philipp sagt:

    Ich finde es schon bemerkenswert, dass das Opfern eines Gottesgeschöpfes, Tiere sind Geschöpfe Gottes, das Verstreichen seines Blutes und der Verzehr seines Fleisches eine Brücke zu Gott sein soll.
    Die Menschen nehmen etwas aus Ihrem Leben und bringen es Gott dar.
    Ein Lamm ist das Kind eines anderen Geschöpfes, was gezwungen wird, Opfer zu sein.
    Und Menschen meinen, sie hätten ein Opfer dargebracht…

    Tiere wurden uns von Gott anvertraut, nicht ausgeliefert.
    Die Bibel haben Menschen geschrieben.

    Ich könnte mir vorstellen, dass das beste Opfer, wenn Gott überhaupt eines verlangt, des Menschen Ego wäre.

    Wenn Menschen verstünden, dass sie vom Ego getrieben, durch ihre Religion scheinbar legitimiert, Gottes Schöpfung mißbrauchen, wäre dieser ganze Irrsinn vorbei.

    Gott hat jedes einzelne seiner Geschöpfe mit Liebe und Sorgfalt kreiert, keines ist besser oder schlechter als das andere.

    Nichts anderes war auch Jesus‘ Lehre.

  4. Francis Mo sagt:

    solche Kommentaren sollten gar nicht publiziert werden.
    Unter der Gurtenlinie.
    Frustierte Personen zwischen
    Pharisäer und humanischtische Vegetarierin.

  5. Roland J. sagt:

    Ich glaube, es sind weniger die ernstgläubigen Christen, die das Bild als Blasphemie empfinden, sondern viel mehr die festgefahrenen, die nicht bereit sind, ihren Glauben auch mal zu hinterfragen oder ihrem Glauben durch neue Aspekte bzw. anderen Blickwinkeln vielleicht sogar eine neue, tiefere Dimension zu geben.

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