Einer der Verse in der Parascha Ki Tawo, an dem man kaum vorbeilesen kann, ohne innezuhalten, lautet: „Weil du dem HERRN, deinem Gott, nicht mit Freude und mit frohem Herzen gedient hast.“
Gedanken zum Schabbat
Gedanken zum Schabbat
Wir leben in einer Zeit, in der wir beinahe alles sehen und dennoch immer häufiger einander übersehen.
Warum kämpfen Menschen so erbittert um Macht, Ämter und Positionen? Vielleicht weil wir zuerst den Glanz sehen, Einfluss, Ansehen und Bedeutung.
Jeden Freitagabend, während des Kiddusch, gibt es, kurz bevor wir das Challa-Brot brechen, einen kleinen Moment, den ich besonders liebe.
Je mehr ich diese Parascha lese, desto deutlicher wird mir: Mose fürchtet sich nicht vor dem Wohlstand. Wohlstand ist ein Segen. Er ist ein Geschenk Gottes.
Gott spricht unaufhörlich zu uns. Die entscheidende Frage ist nur: Sind wir bereit, ihm zuzuhören?
Manchmal scheint es, als wollten wir nur eines: vorankommen. Das nächste Ziel erreichen, das nächste Problem lösen oder den nächsten Traum verwirklichen.
Manche biblischen Texte wirken, als wären sie direkt für unsere Zeit geschrieben worden. Diese Wochenlesung gehört dazu.
Mitten in der Wochenlesung Pinchas verbirgt sich einer der bewegendsten und tiefgründigsten Momente der Bibel.
Im vierten Buch Mose „Bemidbar“ gibt es einen Abschnitt, der sich scheinbar mit dem Versuch beschäftigt, das Volk Israel zu verfluchen.



