Trotz der ständigen Raketenalarme wurde bei uns Schawuot gefeiert, wie es sich gehört.
Author - Dov Eilon
Dov hat 22 Jahre lang für das israelische Radio und Fernsehen gearbeitet, wo er nach Abschluss seines Studiums an der Jerusalemer Akademie für Musik und Tanz für Hintergrundmusiken und Soundeffekte für die Programme verantwortlich war. Dov spielt Cello.
Aber er hatte auch schon immer ein Händchen für Journalismus und schrieb seit 2001 neben seiner Arbeit für das Fernsehen auch für mehrere deutschsprachige Webseiten.
Seit Mai 2016 arbeitet Dov für Israel Heute, wo er sich gern auf die Berichterstattung aus Israel konzentriert, die den Lesern im Ausland ein ehrliches Bild vom Alltagsleben und den tagtäglichen Ereignissen in Israel vermittelt. Dov betreut die deutschsprachige Webseite.
Dov ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Modiin, einer Stadt zwischen Tel Aviv und Jerusalem.
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Gerade in schweren Zeiten wie diese ist es wichtig, den Kontakt zu unseren Lesern zu pflegen. Unser Zoom Treffen von gestern erreichte mehr als 500 Menschen.
Eine sehr schlechte Nacht liegt hinter uns, die wir zum Teil im Sicherheitsraum verbracht haben.
Raketen statt Corona, jetzt gibt es die Anweisungen nicht mehr vom Gesundheitsamt, sondern von der Armee.
Auch nach neun Jahren in Modiin sehe ich Jerusalem als „meine Stadt“. Gedanken über die „Stadt des Friedens“.
Wir erwarten eine heiße Woche, nicht nur was das Wetter betrifft.
Bei uns ist es nie langweilig, aber vielleicht wäre etwas mehr Langeweile gar nicht so schlecht, ein Alltagsleben ohne politische Dramen, ohne Tragödien, ohne Terroranschläge, ohne Hass und auch ohne Corona.
Die Fahnen sind auf Halbmast, das ganze Land gedenkt der Opfer der Tragödie von Meron. Werden wir jetzt endlich die Kluft zwischen nicht religiösen und orthodoxen Juden überbrücken können?
In Israel und auch in unserer Redaktion gibt es eine Vielzahl von Meinungen. Wir sollten die Meinung anderer respektieren, das gilt auch für unsere Leser
Während man im Ausland noch immer mit Ausgangssperren und anderen Einschränkungen beschäftigt ist, scheinen wir uns hier in Israel in einer Luftblase der Normalität zu befinden.



