„Wir haben es mit einer brutalen Terrororganisation zu tun“, erklärte der israelische Ministerpräsident. „Wir möchten natürlich alle retten, und für uns sind alle Geiseln humanitäre Fälle.“
Benjamin Netanjahu
Analyse aus der arabischen Welt. Die größten Bedrohungen für Israels Premier sind innenpolitischer Natur.
Bei einem Treffen mit dem Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson im Kapitol am Tag nach seinen Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump bekräftigt der israelische Ministerpräsident, die Beziehungen zwischen Washington und Jerusalem seien noch nie so eng gewesen.
„Nur wenige Staatsführer haben in so kurzer Zeit derart greifbare Fortschritte für den Frieden erzielt“, schrieb der israelische Ministerpräsident an das Nobelkomitee.
„Ich verpflichte mich zur Freilassung und Rückkehr aller unserer Geiseln, zur Ausschaltung der Fähigkeiten der Hamas und zur Gewährleistung, dass Gaza keine Bedrohung mehr für Israel darstellt“, sagte der Ministerpräsident.
Israel Heute-Korrespondent Itamar Eichner über Kriegsende, saudische Normalisierung und den Deal mit der Hamas – kurz vor dem Abflug nach Washington.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat angeordnet, dass Israel „Annäherungsgespräche“ zur Rückführung der Geiseln führt – „auf Grundlage des katarischen Vorschlags, dem Israel zugestimmt hat“.
In einem exklusiven Gespräch mit Aviel Schneider erklärt Journalist Itamar Eichner, warum Donald Trump Netanjahu zum Handeln drängt, was hinter dem möglichen Waffenstillstand steckt – und wie der israelische Premier sich bereits auf Neuwahlen vorbereitet.
„Ich fühle mich zutiefst verpflichtet, die Rückkehr aller Entführten sicherzustellen und hier für den Wiederaufbau dieses Kibbuz zu arbeiten“.
Der Präsident will den Krieg in Gaza beenden, um weitere regionale Abkommen zu schließen. Doch so sehr Jerusalem ihm verpflichtet ist – dieser Dankbarkeit müssen Grenzen gesetzt sein.



