Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Wer weiß, vielleicht werden es die orthodoxen Parteien sein, die die umstrittene Justizreform ihrer eigenen Koalition vereiteln wird.
Wehrpflicht
Die israelische Armee ist kein neuer Begriff in der Geschichte Israels, sondern existierte bereits zur Zeit von Mose
Hunderte von Jerusalems ultraorthodoxen Juden protestierten gegen die Verhaftung von drei Frauen, die sich nicht zum Militärdienst gemeldet hatten.
In Israel habe man eine Armee des Volkes, wird immer stolz gesagt. Doch leider ist es nicht so. Der größte Teil der orthodoxen Juden weigert sich auch nach 70 Jahren, wie alle anderen in der Armee zu dienen. Sie sehen im Torastudium ihren Beitrag zum Wohl des jüdischen Volkes. Ein neues Wehrpflicht-Gesetz soll jetzt für Ordnung sorgen. Aber tut es das?
Die orthodoxe Torah-Partei (Jahadut Hatora) und Mitglied der Regierungskoalition drohte damit, gegen den Staatshaushalt 2018 zu stimmen, sollte ein Gesetzesvorschlag, das das Studium in Religionsschulen (Jeshivas) dem Dienst in der Armee gleichstellt, nicht ebenfalls zur Abstimmung gebracht werden.



