Am heutigen Montag, dem 26. Mai 2025, begeht Israel den 58. Jahrestag der Wiedervereinigung Jerusalems sowie der Befreiung von Judäa und Samaria im Sechstagekrieg. Der Jerusalem-Tag (Yom Yerushalayim) wird traditionell am 28. Ijar des hebräischen Kalenders gefeiert – in Erinnerung an die Rückkehr des jüdischen Volkes zu seinen heiligsten Stätten nach fast 2000 Jahren.
Bereits am Vorabend begannen die Feierlichkeiten mit einem öffentlichen Gebet an der Klagemauer und dem feierlichen Entrollen einer riesigen israelischen Flagge in der Altstadt. Am Morgen folgte ein besonderes Gebet in Synagogen im ganzen Land. Auch eine landesweit ausgestrahlte Fernsehsendung für Grundschüler stand auf dem Programm.
Der Höhepunkt des Tages ist der traditionelle Flaggenmarsch (Rikudgalim), bei dem Zehntausende Jugendliche und Familien durch das Zentrum Jerusalems ziehen – von der Großen Synagoge über das Damaskustor bis hin zur Klagemauer. Trotz des anhaltenden Kriegs mit der Hamas haben die Behörden auch in diesem Jahr grünes Licht für die Parade gegeben. Zur Sicherheit sind Tausende Polizisten im Einsatz.
Zwei offizielle Staatszeremonien finden zudem auf dem Jerusalemer Nationalfriedhof am Herzl-Berg statt:
- Um 11 Uhr wird den äthiopischen Juden gedacht, die auf dem Weg nach Israel ums Leben kamen.
- Um 14 Uhr folgt die Gedenkfeier für die Gefallenen des Sechstagekriegs und des Abnutzungskriegs (1967–1970).
In einer Videobotschaft würdigte der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, den Jerusalem-Tag. Er betonte die tiefe Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und seiner Hauptstadt, die sich über 3.500 Jahre Geschichte erstrecke. Huckabee erinnerte an die Entscheidung von Präsident Donald Trump, Jerusalem als Israels ewige Hauptstadt anzuerkennen und die US-Botschaft dorthin zu verlegen.
„Ihr Kampf ist unser Kampf. Eure Feinde sind unsere Feinde. Israels Sieg ist unser Sieg, und gemeinsam werden wir siegen und für den Frieden Jerusalems beten“, sagte Huckabee.
Beginning this evening is Yom Yerushalayim – also known as Jerusalem Day. The United States is proud to join our close ally @Israel in celebrating the 58th anniversary of the reunification of Jerusalem. @POTUS reaffirmed the historic connection of the Jewish people to Jerusalem… pic.twitter.com/GqUXjOEe24
— Ambassador Mike Huckabee (@USAmbIsrael) May 25, 2025
Hintergrund: Geschichte und Bedeutung des Jerusalem-Tags
Der Jerusalem-Tag wurde erstmals 1968, ein Jahr nach dem Sechstagekrieg, offiziell begangen. 1998 erklärte die Knesset ihn per Gesetz zum nationalen Feiertag. Die beiden Oberrabbiner Israels gaben ihm zudem den Status eines religiösen Gedenktages, als Ausdruck des Dankes für den historischen Sieg und die Erfüllung des jahrhundertelangen jüdischen Traums von der Rückkehr nach Jerusalem.
In vielen Synagogen wird an diesem Tag das Hallel-Gebet gesprochen – teils mit, teils ohne Segensspruch, je nach Tradition. Besonders religiöse Zionisten begehen den Tag mit großer Freude, während ultraorthodoxe Gruppen ihn oft nicht feiern.
Jerusalem heute: Bevölkerung und Wachstum
Jerusalem ist mit rund 1.046.300 Einwohnern die größte Stadt Israels. Etwa 60,5 % der Bevölkerung sind Juden und andere, 39,5 % sind Araber. Fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung gehört dem ultraorthodoxen jüdischen Spektrum an.
Laut dem neuesten Bericht des Israelischen Zentralamts für Statistik (Central Bureau of Statistics, CBS), der anlässlich des Jerusalem-Tages veröffentlicht wurde, wuchs die Stadt im Jahr 2024 um rund 17.900 Personen, überwiegend durch natürliche Geburtenrate. Allerdings verließen mehr Menschen Jerusalem, als neu hinzuzogen: Die Stadt verzeichnete einen negativen Binnenmigrationssaldo von etwa 7.800 Personen.
Zwischen Feier und politischer Realität
Der Flaggenmarsch gilt als zentrales Symbol der Wiedervereinigung Jerusalems, doch seine Route durch das Damaskustor und angrenzende Viertel sorgt immer wieder für internationale Aufmerksamkeit. Während viele Israelis den Tag als Ausdruck nationaler Einheit begehen, wird er von anderen als politisch umstritten wahrgenommen. Die Behörden sind auch in diesem Jahr bemüht, die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
In diesem Jahr fällt der 28. Ijar auf den 26. Mai. Der Tag liegt sechs Wochen nach dem Pessach-Seder und eine Woche vor Schawuot.






Hallo,
sind auch die DEUTSCHEN CHRISTEN Friedrich Merz, Angela Merkel, Johann Wadephul, Steffen Seibert, Michael Kretschmer, …. bei den Feierlichkeiten dabei?
Von Merz und Merkel weiß man, dass sie Kirchgänger sind.
Nicht jeder Politiker auch der CDU oder CSU ist deshalb auch gläubiger Christ und steht als solche/r hinter Israel.
Hoffen wir, dass die neue Regierung sich deutlicher zu Israel stellt und nicht die,Hamas und UNRWA… weiter unterstützt!
DOMRADIO.de / 2010
TV-Journalist Steffen Seibert über seinen Weg zum katholischen Glauben
„Ich war ein Spätzünder“
Ungewohnter „Sendungsplatz“ für Steffen Seibert: Sonst Experte für das aktuelle Weltgeschehen bei den ZDF-Nachrichten, ist er in dieser Woche bei domradio.de für das Tagesevangelium verantwortlich. Eine Woche nach seinem 50. Geburtstag spricht der evangelisch getaufte Christ über seinen Weg zum katholischen Glauben: „Ein innerer Kern, der mich stärkt.“
DOMRADIO.de
14.05.2025 Glaube gibt Außenminister Wadephul Zuversicht und Orientierung
Respekt über Konfessionsgrenzen hinweg
Der neue Außenminister Johann Wadephul setzt auf seinen christlichen Glauben. „Ich bin glücklich, dass mir der christliche Glaube Zuversicht und Orientierung gibt“, sagte der Protestant der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
DER SONNTAG, Nr. 01 | 5.1.2025/ Wochenzeitung der Evang.-Luth. Landeskirche Sachsens
Mit Gottes Hilfe in die neue Amtszeit
Der wiedergewählte Ministerpräsident Michael Kretschmer empfing den Segen für seinen Dienst
Bei einer Andacht in der Unterkirche der Frauenkirche hat Pfarrer Markus Engelhardt den wiedergewählten Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) gesegnet. Er wurde kurz nach seiner Wiederwahl auch vereidigt und leistete seinen Amtseid mit dem Zusatz: »So wahr mir Gott helfe«.
Landesbischof Tobias Bilz und die katholischen Bischöfe der Bistümer Dresden-Meißen, Görlitz und Magdeburg gratulierten Kretschmer. Bilz betonte, die Mehrheitsverhältnisse im Parlament machten neue Formen der Zusammenarbeit erforderlich. Das sei herausfordernd, berge aber auch Chancen. Die katholischen Bischöfe dankten Kretschmer für die Bereitschaft zum Dienst in herausfordernden Zeiten: Es brauche »gerade auch im politischen Handeln Verlässlichkeit, Klarheit und Orientierung, aber auch
Deutsch-israelische Beziehungen
Israel-Freundeskreis im sächsischen Landtag gegründet
Sächsische Landtagsabgeordnete rufen fraktionsübergreifend einen Israel-Freundeskreis ins Leben. Die Gruppe will die Verbindungen zum jüdischen Staat stärken.
Von Israelnetz
29. März 2022
DRESDEN (inn) – Rund 30 Abgeordnete des sächsischen Landtages haben in der vergangenen Woche einen Freundeskreis Israel für das Landesparlament gegründet. Die Initiative dazu hatte der CDU-Parlamentarier Alexander Dierks ergriffen. .. An der Veranstaltung nahmen laut sächsischer Staatskanzlei auch Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sowie der Gesandte des Staates Israel, Aaron Sagui, teil.
Stellt sich jetzt noch die Frage: Warum diese DEUTSCHEN CHRISTEN nicht Jerusalem als wiedervereinigte Hauptstadt Israels (1967) anerkennen.
Ja – nicht mal West Jerusalem, also innerhalb der sogenannten Grünen Grenze (1949), erkennen SIE als Hauptstadt des Staates Israel an.
ODER kann jemand das Gegenteil nachweisen!?
Hätte Trump Jerusalem als Hauptstadt anerkannt, wenn seine größte Wählerschaft Muslime wären…?
Was gibt es zu feiern?
@Andrew Manner
Vielleicht – das es nicht mehr so ist wie von 1948 bis 1967?