Religion und Wissenschaft unter einem Hut – es gibt wirklich keinen Widerspruch.
Judentum
Wir Juden wissen: Alle unsere Probleme sind die Folgen unserer Sünden und deswegen sagen wir zu Gott „Slicha“.
Gestern, am 14. Elul, jährte sich – nach dem jüdischen Kalender – ein Ereignis, das die jüngste Geschichte des Nahen Ostens verändert hat: die spektakuläre Pager-Operation im Libanon.
Ein Rabbiner muss nicht zu jeder Angelegenheit Stellung nehmen – und schon gar nicht, wenn es um die israelische Politik in Kriegszeiten geht.
In weiten Teilen des christlichen Denkens westlicher Prägung herrscht diesbezüglich die Ansicht vor: Ewiges Leben bedeutet die Belohnung der Seele im Himmel, die Hoffnung auf Auferstehung und ewige Freude in der Gegenwart Gottes. Diese Vorstellung mag tröstlich sein, steht jedoch nicht im Mittelpunkt der hebräischen Bibel – der Grundlage, aus der das Christentum hervorgegangen ist.
Das erste Gebot im Schöpfungsbericht lautet: „Seid fruchtbar und mehret euch“ (1. Mose 1,28). Im Sinne des Gesetzes ist die Fortpflanzung der Hauptzweck des Ehelebens.
Agam bat ihre Entführer um ein jüdisches Gebetbuch. Man lachte sie aus – aber dann geschah ein Wunder.
Barak Nixon überlebte das Massaker auf der Nova-Party. Aus ihm wurde ein ultraorthodoxer Charedi. Wir hatten die Gelegenheit, mit Barak per Video-Chat zu reden, während er unterwegs war, um seine Geschichte mehr Menschen zu erzählen.
In diesem Zeitraum stieg die jüdische Bevölkerung von etwa 14 auf 15 Millionen, „weniger als die geschätzten 16,6 Millionen Juden, die 1939 vor dem Holocaust lebten“.
Bildungsminister Yoav Kisch kündigt umfassende Reform an: Jüdische Identität wird Pflichtfach in allen staatlich finanzierten Schulen ab 2026.



