Der Kontinent, der geschworen hatte, nach der Shoah „anders“ zu werden, lässt den Antisemitismus erneut offen im öffentlichen Leben, in der Kultur und in der Politik um sich greifen.
Europa
Flugwarnung verlängert: Die EU-Luftfahrtbehörde sieht den Nahen Osten trotz Waffenstillstand weiterhin als Risikozone – europäische Airlines bleiben am Boden.
Die gegen den jüdischen Staat verwendete Sprache stellt seinen Verteidigungskrieg als Aggression dar, während jene Kräfte ignoriert werden, die das Leiden fortwährend aufrechterhalten.
Der Machtwechsel in Ungarn verändert die Kräfteverhältnisse in Brüssel – doch ein einheitlicher Sanktionskurs bleibt unwahrscheinlich.
Für Inhaber eines israelischen Passes sind die Flughäfen von Berlin und Amsterdam, Paris und Brüssel keine neutralen Transitzonen.
Europas moralische Selbstaufgabe im Kampf gegen das islamistische Terrorregime offenbart eine überraschende Wahrheit: Washington und Jerusalem haben derzeit nur einen verlässlichen Verbündeten – sich gegenseitig.
Die Tragweite der ballistischen Bedrohung wird durch die Leistungslücken innerhalb der europäischen Raketenabwehrarchitektur noch verschärft.
Im Westen hält sich hartnäckig der Glaube, Konflikte und Kriege ließen sich allein mit Diplomatie und endlosen Gesprächen befrieden.
Spanien und Frankreich stellen die US-israelischen Angriffe infrage, während Brüssel auf eine Verurteilung verzichtet.
Die westliche Debatte kreist um Imperialismus – und ignoriert dabei Teherans jahrzehntelangen Krieg gegen die freie Welt.



