(JNS) Es gibt einen Moment, den jeder israelische Reisende kennt. Man steht an einem europäischen Flughafen – am Check-in-Schalter, bei der Passkontrolle oder in der Sicherheitslinie – und greift in die Tasche. Das kleine dunkelblaue Büchlein kommt zum Vorschein, auf dessen Umschlag eine Menora zwischen zwei Olivenzweigen prangt, mit den Worten „State of Israel“ auf Englisch und Hebräisch – und etwas in der Luft verändert sich.
Ein Blick. Ein Zögern, das eine halbe Sekunde zu lang dauert. Ein Gesichtsausdruck, der keiner Übersetzung bedarf. Du hast kein Wort gesagt. Du hast nichts getan – außer mit dem falschen Dokument in der Hand zu existieren.
Seit dem 7. Oktober 2023 und der darauffolgenden Kaskade des Krieges ist das Reisen durch Europa mit einem israelischen Pass zu einer Übung in demonstrativer Unsichtbarkeit geworden. Man legt das Dokument mit der Vorderseite nach unten. Man schiebt es unter die Handfläche auf dem Tresen. Man wird zum Experten für die schnelle, unauffällige Übergabe von der Tasche in die Hand des Beamten und zurück – um das Risiko zu minimieren, dass jemand in der Nähe...
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Danke Sharon Pardo für diesen Artikel. Ja, genau so ist es.
Baruch ha Shem – gepriesen sei der HERR
Das ist echt traurig und sollte grad im Westen mit seinen jüdisch- christlichen Wurzeln, die aber leider immer weniger deutlich sind, nicht sein!
Vor kurzem sah ich eine große blasphemische Werbung für einen Film “ Die Testamente“ von Disney + in einem U- Bahnbereich!