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MitgliederWie sehen die Sunniten den Krieg gegen die Schiiten?

Während viele Araber die Schwächung Teherans begrüßen, wächst gleichzeitig die Angst vor einer neuen geopolitischen Ordnung im Nahen Osten.

Ein riesiges Propagandaplakat in Teheran zeigt die Revolutionsführer Ruhollah Khomeini, Ali Khamenei und dessen Nachfolger Mojtaba Khamenei. Nach dem Tod von Ali Khamenei während der aktuellen militärischen Eskalation richtet sich der Blick in der Region auf die Zukunft der Islamischen Republik und ihre Rolle im Nahen Osten. Foto: Abedin Taherkenareh / EPA

Sicherheitsquellen aus Israel, die seit Beginn der israelisch-amerikanischen Luftangriffe im Iran die öffentliche Stimmung in der arabischen Welt beobachten, beschreiben eine tief ambivalente Haltung. Einerseits ist in vielen Teilen der Region eine deutliche Erleichterung über die militärische Schwächung Irans zu spüren. Andererseits wächst gleichzeitig die Sorge vor den Folgen eines möglichen geopolitischen Umbruchs im Nahen Osten, der neue Machtverschiebungen und zusätzliche Instabilität mit sich bringen könnte.

Nach Einschätzung dieser Quellen ist die Reaktion in der arabischen Öffentlichkeit und in den Medien von komplexen, teilweise widersprüchlichen Gefühlen geprägt. Auf der einen Seite gibt es Stimmen, die den Tod des iranischen Revolutionsführers Ali Khamenei und die Schwächung der schiitischen „Achse des Widerstands“ offen begrüßen. Über Jahrzehnte hinweg hat Iran seinen Einfluss in mehreren arabischen Staaten systematisch ausgebaut: im Irak, in Syrien, im Libanon und im Jemen. In Teilen der arabischen und besonders in der sunnitischen Welt wird die Schwächung Teherans deshalb als historische Chance gesehen, diese Phase iranischer Dominanz zu beenden. Viele sehen darin eine mögliche Öffnung für tiefgreifende Veränderungen innerhalb Irans, womit das...

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Wie sehen die Sunniten den Krieg gegen die Schiiten?”

  1. Andrew Manner sagt:

    Durch den Niedergang des Iran wird Israel zum wichtigstem Faktor in der Region und die Führungsrolle übernehmen. Davon könnte die gesamte Region profitieren.
    Dies funktioniert natürlich nur ohne die Terroristen aus dem Iran und deren Proxies.
    Deshalb ist die Aktion von Israel und den USA vollkommen gerechtfertigt.
    Beide Länder übernehmen diese „Drecksarbeit“ – während die EU in ihrer Komfortzone bleibt!

  2. Stephan Wolf sagt:

    Wie auch immer sich die Lage in der Region weiterentwickelt: Am Ende werden Stabilität und dauerhafter Frieden herrschen. Und das nicht nur in der Region, sondern weltweit. Niemand wird damit noch gerechnet haben.

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