Der EU-Kommissar für Jugend, Kultur, Sport und Generationengerechtigkeit, Glenn Micallef, hat einen möglichen Ausschluss Israels von europäischen Sportveranstaltungen ins Gespräch gebracht. Anlass ist das militärische Vorgehen Israels im Gazastreifen. In einem Interview mit Politico erklärte Micallef, dass es im Sport „keinen Platz für jene geben sollte, die unsere Werte nicht teilen“.
„Diese Bühnen sind große Plattformen für politische Botschaften, auf denen wir die Werte fördern sollten, für die die Union steht – und die jenen Raum geben sollten, die unsere Werte im Allgemeinen teilen“, sagte der aus Malta stammende Kommissar.
Die Äußerungen fielen im Zusammenhang mit einer Frage zur Haltung des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez, der öffentlich gefordert hatte, Israel vom Eurovision Song Contest auszuschließen. Sánchez begründete seine Forderung mit Israels Krieg gegen die Hamas im Gazastreifen.
Israel erreichte beim ESC den zweiten Platz. Die israelische Teilnehmerin Yuval Raphael ist Überlebende des Nova-Musikfestival-Massakers. Sie hatte sich acht Stunden lang unter Leichen versteckt, um den Terroristen zu entkommen.
„Sport ist ein Werkzeug, mit dem wir Frieden fördern und Menschenrechte unterstützen“, betonte Micallef. Gleichzeitig verwies er auf die Autonomie der Sportverbände: „Die Sportbewegung ist unabhängig und trifft ihre eigenen Entscheidungen. Aber wir haben die Pflicht und Verantwortung, über diese Themen zu sprechen und unsere Haltung deutlich zu machen.“
Micallef sprach auch während einer Gaza-Debatte am 21. Mai im Europäischen Parlament. Dort sagte er: „Es hat Blutvergießen gegeben, und Zivilisten zahlen den Preis.“
In den vergangenen Wochen ist der Druck aus Europa auf Israel gewachsen. Die Europäische Union kündigte an, das Assoziierungsabkommen mit Israel zu überprüfen – ein zentrales Abkommen, das politische und wirtschaftliche Beziehungen regelt.
Wiederkehrende Boykottversuche gegen Israel
Die Diskussion um Sanktionen gegen israelische Sportler ist nicht neu. Immer wieder gibt es Boykottaufrufe und gezielte Kampagnen, insbesondere im Umfeld der palästinensischen Führung. Der Präsident des Palästinensischen Fußballverbands, Jibril Rajoub, hat wiederholt versucht, Israel aus der FIFA auszuschließen – zuletzt im Jahr 2024.
Rajoub war bereits 2018 für zwölf Monate gesperrt und mit einer Geldstrafe belegt worden, nachdem er zu Hass und Gewalt aufgerufen hatte. Damals forderte er Fußballfans auf, Trikots und Bilder von Lionel Messi zu verbrennen, nachdem ein Freundschaftsspiel zwischen Argentinien und Israel in Jerusalem angesetzt worden war. Das Spiel wurde später aus Angst vor Ausschreitungen abgesagt.
Zuletzt sorgte auch der Ausschluss eines israelischen Frisbee-Teams bei einem internationalen Turnier in Belgien für Aufsehen, nachdem dort antisemitische Schmierereien in der Nähe des Spielfelds aufgetaucht waren.
Ein gefährlicher Präzedenzfall
Die Äußerungen von EU-Kommissar Micallef und die begleitenden Forderungen aus europäischen Hauptstädten markieren eine neue Eskalationsstufe in der Politisierung des Sports. Während sich die Sportbewegung bislang um Neutralität bemüht, könnte ein gezielter Ausschluss Israels einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen – im Sinne der BDS-Kampagne, die auf kulturelle und wirtschaftliche Isolierung Israels abzielt.
Israels olympische Vertreter und Sportfunktionäre reagierten mit Besorgnis. Yael Arad, Präsidentin des Olympischen Komitees Israels, hatte bereits in der Vergangenheit betont, dass der Sport kein politisches Instrument sein dürfe und dass israelische Athleten weltweit im Geist von Gleichheit, Respekt und Fairness antreten.
Ob die Worte des Kommissars in konkrete Schritte münden, bleibt abzuwarten – doch der politische Druck auf Israel wächst, auch auf der internationalen Sportbühne.





Das alte, Römische Reich erwacht zu neuem Leben…..
Da sieht man, wes Geistes Kind Herr Glenn Micallef ist. Dieser Herr hat noch nicht verstanden, dass Israel diesen Kampf für das eigene Überleben führen muss und es führt diesen Kampf auch gleichzeitig für den Westen. Leider werden diese Doppelstandards betreffend Israel von Deutschland, der Führung der EU bis in die UNO immer wieder angewandt. Diese Herrschaften merken noch nicht einmal, welche diffamierenden Vorurteile sie hier verbreiten. Herr Micalle, wenn das ihre ganzen Werte sind, die Sie zu bieten haben, schweigen Sie lieber. Sie haben wohl nicht mitbekommen, dass nicht Israel den Überfall begangen hat, es war die barbarische Mörderbande Hamas. Täter-Opfer-Umkehr vom Feinsten.