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Rajoub möchte sich bei der FIFA über Suspendierung beschweren

Der Chef des palästinensischen Fußballverbandes Jibril Rajoub möchte bei der FIFA offiziell Beschwerde gegen einen zwölfmonatigen Ausschluss seiner Person einlegen. Dieser wurde von der FIFA verhängt, nachdem er Fans gegen den argentinischen Superstar Lionel Messi vor einem geplanten Freundschaftsspiel in Jerusalem aufgehetzt hatte.

Der Chef des palästinensischen Fußballverbandes Jibril Rajoub möchte bei der FIFA offiziell Beschwerde über einen zwölf-monatigen Ausschluss seiner Person einlegen. Dieser wurde verhängt, nachdem er die Fans gegen den argentinischen Superstar Lionel Messi aufgehetzt hatte, sollte dieser und seine argentinischen Mannschaftskameraden zu einem Freundschaftsspiel in Jerusaem gegen die israelische Nationalmannschaft erscheinen (siehe Artikel).

Rajoub sagte in einem Interview, er werde seine Anwälte kontaktieren und möchte „jede sich bietende Möglichkeit nutzen“, um so gegen diese Entscheidung vorzugehen. Er befindet sich derzeit in China und plant zu diesem Thema eine Pressekonferenz in Ramallah im Laufe der Woche. Der palästinensische Fußballverband bezeichnete die Entscheidung zu seinem Ausschluss als voreingenommen und „absurd“.

Vor einem geplanten Freundschaftsspiel zwischen Israel und Argentinien rief er die Fans dazu auf, den Argentinischen Fußballverband ins Visier zu nehmen und Trikots und Bilder von Messi zu verbrennen. Das Spiel wurde daraufhin mit der Begründung abgesagt, man sorge sich um die Sicherheit von Lionel Messi.

Die FIFA gab die Entscheidung am Freitag bekannt mit der Begründung, Rajoub „stiftet zu Hass und Gewalt an“. Über ihn wurde ein zwölf-monatiger Bann für alle Spiele und eine Geldstrafe von 20.000 Schweizer Franken verhängt, da er gegen Artikel 53 des FIFA Disziplinarkomitee verstoßen habe, welches die Aufhetzung zu Hass und Gewalt beinhaltet.

Am Freitag machte Rajoub Israel für seinen Ausschluss verantwortlich, sie hätten Falschinformationen verbreitet. In der Vergangenheit versuchte er, zusammen mit anderen Organisationen, sechs israelische Teams von der FIFA auszuschließen, da diese in Judäa und Samaria und damit auf fremden Territorium ohne deren Erlaubnis spielen, was nach den Statuten der FIFA nicht erlaubt ist. FIFA-Präsident Gianni Infantino erklärte im vergangenen Oktober, seine Organisation werde in dieser Sache jedoch keine Schritte unternehmen.

Rajoub machte der FIFA in der Vergangenheit schon öfter Vorwürfe bezüglich ihres Umgangs mit Israel, sie nehme sich der Probleme nicht mit der gebotenen Einstellung an. Rajoub ist bekannt für seine antizionistischen und antisemitischen Äußerungen.

Bild: Jibril Rajoub feiert die Absage des Spiels Israel-Argentinien im Juni dieses Jahres. Im Hintergrund ein Foto von Rajoub mit Lionel Messi. (Foto: Flash90)

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Patrick Callahan

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