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Das perfide Palästina-Paradox

Warum unterstützen bekennende Liberale nach wie vor die Schaffung eines palästinensischen Staates, der alle Werte, die sie angeblich hochhalten, ablehnen würde?

Ein palästinensischer Staat wäre die Antithese zu allem, was westliche Liberale für wichtig halten
Ein palästinensischer Staat wäre die Antithese zu allem, was westliche Liberale für wichtig halten Foto: Abed Rahim Khatib/ Flash90

(JNS) Die Idee eines palästinensischen Staates scheint in jüngster Zeit wie ein schauriger Zombie, der aus seinem Grab auferstanden ist, als Thema des internationalen Diskurses wieder auf dem Bildschirm zu sein.

Das tyrannische Diktat der politischen Korrektheit

Nachdem sie während der Trump-Administration an den Rand der Debatte gedrängt worden war, hat die Biden-Administration der gescheiterten Zwei-Staaten-Formel neues Leben eingehaucht, deren versuchte Umsetzung für Israelis und Palästinenser bislang gleichermaßen Trauma und Tragödie bedeutet hat.

Widersinnigerweise waren die Palästinenser, die Nutznießer dieses schlecht durchdachten Konzepts, bei weitem die größten Opfer. In der Tat übertrafen die Opfer und die sozioökonomischen Beeinträchtigungen, die sie erlitten, bei weitem alles, was Israel ertragen musste.

Dies ist jedoch nicht der einzige perfide Aspekt der palästinensischen Eigenstaatlichkeit und der Befürwortung eines solchen. Sie wurde auch denjenigen brutal aufgezwungen, die sie anzweifelten.

Die Unterstützung der Zwei-Staaten-Formel wurde zu einer Voraussetzung für den Zugang zur „höflichen Gesellschaft“. Sie galt als unverzichtbares Zeugnis für jeden, der in die „gehobenen“ liberalen Kreise aufgenommen werden wollte. Wer es wagte, sie in Frage zu stellen, musste mit schwerwiegenden Folgen für sein persönliches und berufliches Ansehen rechnen.

Unempfänglich für Präzedenzfälle und zukünftige Wahrscheinlichkeiten

Abgesehen von der Rachsucht ist die liberale Unterstützung für die Zweistaatenlösung nicht nur perfide, sondern auch paradox und verwirrend. Schließlich besteht praktisch kein Zweifel daran, dass ein künftiger palästinensischer Staat Werte verkörpern wird, die das Gegenteil der Werte sind, zu denen sich linksgerichtete progressive Liberale bekennen.

Ein künftiger palästinensischer Staat wird in jeder denkbaren Form das sein, was die meisten anderen arabischen Staaten sind: Eine homophobe, frauenfeindliche Tyrannei mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit. Geschlechterdiskriminierung, die Verfolgung von Homosexuellen, religiöse Intoleranz und die Unterdrückung politisch Andersdenkender werden seine Markenzeichen sein.

Daher ist es verwunderlich, dass die so genannten „Progressiven“, die sich angeblich für Vielfalt, Religionsfreiheit und individuelle Freiheit einsetzen, so hartnäckig an dieser Idee festhalten.

Was war, wird auch in Zukunft so sein

Es gibt anhaltende Gründe und Hinweise darauf, dass das, was in der Vergangenheit war, auch in der Zukunft so sein wird. Dies ist besonders relevant, wenn man bedenkt, was im Gazastreifen geschehen ist –die vielleicht ultimativste Kritik in Bezug auf die Zwei-Staaten -Formel, wo den Palästinensern zum ersten Mal eine Chance auf Selbstverwaltung gegeben worden war. Der Gazastreifen ist zu einer Bastion islamistischer Herrschaft und zu einem sicheren Hafen für den Dschihad-Terror geworden.

Es gibt kaum Grund zu der Annahme, dass das, was in der Vergangenheit war, in der Zukunft nicht wieder so sein wird. Selbst die eifrigsten Befürworter einer Zweistaatenlösung haben noch kein überzeugendes Argument vorgebracht, warum sich der geplante palästinensische Staat nicht umgehend als homophobe, frauenfeindliche Tyrannei entpuppen würde.

Von Albert Einstein sollen die Worte stammen: „Wir können Probleme nicht mit der gleichen Denkweise lösen, mit der wir sie geschaffen haben.“ Der heutige Aufruhr ist eindeutig das Ergebnis des Versuchs, den Palästinensern die Eigenstaatlichkeit aufzuzwingen.

Es gibt also wenig Grund zu der Annahme, dass das Festhalten an derselben Denkweise, die die scheinbar immerwährende Gewalt, mit der wir konfrontiert sind, hervorgebracht hat, in irgendeiner Weise zu deren Beendigung beitragen wird.

Dieses perfide und verwirrende Paradoxon ist im öffentlichen Diskurs über den Nahen Osten nicht angemessen berücksichtigt worden. In der Tat wird es selten – wenn überhaupt – vollständig artikuliert. Es ist an der Zeit, dies zu tun.

 

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Das perfide Palästina-Paradox”

  1. henrypreneux sagt:

    Von Albert Einstein sollen auch diese Worte sein. “ zwei Dinge auf der Welt sind unendlich. Die Dummheit der Menschen und die Größe des Universums. Doch bei dem Zweiten bin ich nicht ganz sicher“. So auch das immer wiederkehrende Narrativ von der Zwei Staatenlösung, welche niemals funktionieten kann und wird.

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