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Arabische Politiker hüten sich vor Kritik an Hisbollah

Der Tod von zwölf Kindern im Norden Israels ist unfassbar. Die Hisbollah bestreitet die Verantwortung für den Raketenangriff auf den Fußballplatz des Drusendorfes Majdal Shams auf den Golanhöhen. Ein peinlicher Fehler der schiitischen Terrormiliz im Libanon.

Familienangehörige und Freunde nehmen am 28. Juli 2024 im drusischen Dorf Majdal Shams auf den Golanhöhen an der Bestattungszeremonie für drusische Kinder teil, die auf einem Fußballplatz von einer aus dem Libanon abgefeuerten Rakete getötet wurden. Foto: Jamal Awad/Flash90

Wären bei dem Raketenangriff zwölf jüdische Kinder getötet worden, wäre die Hisbollah stolz darauf. Noch schlimmer aber ist das ohrenbetäubende Schweigen der arabischen Knesset-Abgeordneten – die Mehrheit der zehn Araber der beiden arabischen Parteien in der Knesset ignoriert das Massaker der Hisbollah in Majdal Shams. Auch ihnen ist es peinlich, die Hisbollah zu kritisieren, denn aus ihrer Sicht unterstützt die schiitische Terrormiliz den palästinensischen Befreiungskampf in Israel. Unsere arabischen Politiker haben wieder einmal bewiesen, dass sie in erster Linie den Feinden Israels wie Hisbollah und Hamas loyal sind – nicht aber dem Staat Israel.

Trotz der schweren Verluste im drusischen Dorf Majdal Shams auf den Golanhöhen und der tragischen Bilanz von zwölf getöteten Kindern und Dutzenden verletzten drusischen Dorfbewohnern haben die meisten arabischen Abgeordneten das Massaker nicht kommentiert. Die wenigen, die sich äußerten, vermieden es deutlich, die Verbindung des Vorfalls zur Terrororganisation Hisbollah zu erwähnen. Der arabische Parteivorsitzende Ayman Odeh twitterte:

„Das Herz ist gebrochen und die Erde mit dem Blut der Kinder und den Tränen der Mütter getränkt. Elf Kinder, die in Majdal Shams Fußball spielten, haben ihr Leben verloren. Wie man es auch dreht und wendet, es gibt keine andere Lösung als ein sofortiges Ende des Krieges. Mein Herz ist bei Majdal Shams“.


Auch sein arabischer Parteifreund Ahmad Tibi schrieb:

„Ein Kind ist ein Kind. Herzzerreißender Terror in Majdal Shams. Mein Herz ist bei den Bürgern des geliebten Majdal Shams. Stoppt die Bombardierungen! Stoppt das Töten von Kindern und Zivilisten! Stoppt den Krieg. Stoppt den Horror. Der Krieg in Gaza muss beendet werden, um den Krieg im Norden zu beenden“.


Der einzige, der indirekt die Verantwortung auf die schiitische Terrormiliz Hisbollah schob und sie als „Kriegsverbrecher“ bezeichnete, war der jüdische Knessetabgeordnete der arabischen Fraktion Ofer Cassif, aber auch er nannte sie nicht beim Namen:

„Wer unschuldige Zivilisten verletzt, besonders Kinder, ist ein abscheulicher Kriegsverbrecher. Sei es in Gaza, in der Umgebung, im Norden oder im Libanon.“


Mansour Abbas, Waleed Yusuf Taha, Youssef Atauna, Yasir Hujeirat, Waleed Alhwashla, Iman Khatib-Yasin, Waleed Taha und Aida Touma-Suleiman haben bis zu diesem Zeitpunkt kein Wort darüber verloren. Selbst wenn sie es täten, würden sie keine Kritik an der Hisbollah äußern. Nicht einmal im libanesischen Parlament haben libanesische Politiker – Christen, Sunniten und Drusen – Angst, die Hisbollah zu kritisieren. Aber im israelischen Parlament haben die arabischen Politiker entweder mehr Angst vor der Hisbollah oder sind der Hisbollah treuer als die libanesischen Politiker.

Die arabischen Knessetabgeordneten Mansour Abbas und Ahmad Tibi bei einer Plenarsitzung in der Knesset am 24. Juli 2024. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Doch wenn es um den Gazastreifen geht, haben dieselben arabischen Knessetabgeordneten, die jetzt schweigen, für jeden toten Palästinenser – ob Kind oder Terrorist – sofort und lautstark Israel für alles verantwortlich gemacht. Hamas und Hisbollah sind für Israels arabische Politiker Mittel zum Zweck, sie alle dienen dem palästinensischen Befreiungskampf. Die einen beschießen Israel aus dem Süden oder Norden, sie bekämpfen Israel auf parlamentarischer Ebene, in der Knesset. Sie missbrauchen die israelische Demokratie, um den palästinensischen Befreiungskampf auf die Spitze zu treiben. Seit neun Monaten schreien sie rund um die Uhr gegen die israelische Operation im Gazastreifen und beklagen das Leid der Palästinenser. Es muss auch erwähnt werden, dass die israelische Operation im Gazastreifen nicht mit der Hisbollah zu vergleichen ist. Es sterben palästinensische Kinder im Gazastreifen, worüber wir auch immer wieder berichtet haben. Der große Unterschied ist, dass die palästinensische Zivilbevölkerung von der Hamas und anderen Terroristen als Schutzschild missbraucht wird. Obwohl die palästinensische Bevölkerung vor jeder Operation aufgefordert wird, die Kriegszone zu verlassen, sterben trotzdem Kinder und Unschuldige. Doch das ist nicht Israels Absicht! Die Palästinenser im Gazastreifen verstehen das inzwischen selbst und beklagen in den sozialen Netzwerken, dass sie von der Hamas als Schutzschilde missbraucht werden und keine Kraft mehr dafür haben.

Unsere arabischen Politiker, die tagtäglich die Freiheit Israels genießen, sehen auch das nicht. Ihr Hass auf die jüdische Herrschaft im Land macht sie blind, und deshalb können sie die Tragödie der Drusen und der Hisbollah nicht erwähnen. Ihre Loyalität gilt in erster Linie den Fremden, der Hisbollah und nicht ihren eigenen Landsleuten, den Drusen.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Arabische Politiker hüten sich vor Kritik an Hisbollah”

  1. udin sagt:

    Es ist einfach unglaublich, wie die ‚Arabische Liste‘ in der Knesset ihre Illoyalität praktiziert und ihre Funktion als „Fünfte Kolonne“ von arabischen Terrororganisationen definiert. Die israelischen Araber müssen sich künftig deutlicher entscheiden, ob das die von ihnen gewählte Vertretung ist.

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