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MitgliederArmageddon oder Geopolitik? Der Iran-Krieg zwischen Strategie und Drittem Weltkrieg

Es gibt Momente in der Geschichte, in denen sich Politik, Krieg und Glaube so gefährlich überlagern, dass selbst nüchterne Strategen von einem möglichen Weltbrand sprechen.

Neun Tote und 46 Verletzte beim Einschlag einer iranischen Rakete in Beit Shemesh am 1. März. Foto: Abir Sultan/EPA

Israels Krieg mit dem Iran mag für Militärplaner ein geopolitischer Kampf um Abschreckung, Einfluss und Nuklearwaffen sein, für Millionen Gläubige erscheint er als Teil eines viel größeren Dramas, als mögliches Kapitel einer Geschichte, die bereits vor Jahrtausenden in den heiligen Schriften angedeutet wurde. Während Raketen einschlagen, Drohnen starten und Flotten in Alarmbereitschaft versetzt werden, kehren plötzlich Begriffe aus uralten Texten in die Schlagzeilen zurück: Gog und Magog, Armageddon, Amalek, der Mahdi. Propheten wie Hesekiel und Jesaja werden zitiert, denn ihre Worte haben die heutige Realität vorausgesehen. Gleichzeitig warnen Politiker und Analysten davor, dass ein direkter Zusammenstoß zwischen den Großmächten aus diesem regionalen Krieg einen dritten Weltkrieg entstehen lassen könnte. Für die einen ist er ein strategischer Präventivschlag, für die anderen ein Zeichen der Endzeit. Und für manche vielleicht der Moment, in dem sich Geschichte, Religion und Weltpolitik zu einem einzigen gefährlichen Ereignis verdichten.

 

Israel und der Nahe Osten stehen vor einem Wendepunkt. Entweder explodiert alles in einem regionalen...

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Armageddon oder Geopolitik? Der Iran-Krieg zwischen Strategie und Drittem Weltkrieg”

  1. Giger Christian sagt:

    Danke für Ihre ausgezeichnete Darlegung. Gott segne Israel und das Team von Israel heute !!!

  2. Stephan Wolf sagt:

    Ja, es kommt noch einiges auf uns zu. Manches hat sich bereits enthüllt, einiges deutet sich schon an, aber noch viele Ereignisse fehlen. Wenn sich dann alles zur alten Welt erfüllt hat, beginnt das neue goldene Zeitalter des Friedens und Wohlstands für alle. Man wird rückblickend alle Ereignisse den Schriftworten zuordnen können und nichts wird fehlen. Dann wird die Welt voll von Gotteserkenntnis sein, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.

    Das Gute an der ganzen Sache ist, dass den Gerechten dabei kein Haar gekrümmt wird, egal was alles noch über die Welt kommt. Denn das Gericht (d.h. das Unheil) gilt den Sündern, Lügnern und Leugnern. Solche Gerichte gabe es immer wieder in der Menschheitsgeschichte, das letzte große war die Flut zu Noahs Zeit. Diesmal werden wieder nur die Sünder aus der Welt ausgetilgt.

    Darum ist jetzt die Zeit, sich selbst schonungslos zu prüfen, denn jeder Mensch hat in seinen Handlungsgewohnheiten und Denkmustern einige mit drin, die in der Schrift kritisiert werden. Man soll sich dabei nicht selbst zerfleischen aber auch nicht zu nachlässig sein, am besten so, wie es ein wohlmeinender Vater mit seinem Sohn tut. Er ist kritisch und auch streng, hat aber immer die Besserung seines Kindes im Sinn, weil diese letztlich zum Heil führt.

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